Meine neue Makita Akku-Handkreissäge LXT – lohnt sich der Kauf?
Makita Akku-Handkreissäge LXT
Makita Akku-Derivat
Meine Erfahrungen mit Akku-Geräten sind inzwischen durchweg positiv. Das war früher nicht immer so, doch heute können sich Hersteller falsche Leistungsangaben oder minderwertige Qualität kaum noch leisten.
Hier liegen nun zwei 5,0-Ah-Akkus mit Ladegerät bereit. Ob Akkus für Gardena-Geräte oder für Festool-Maschinen – die Derivate funktionieren bei mir einwandfrei und kosten im Vergleich zu den Originalen nur einen Bruchteil. Da stellt sich schon die Frage, warum man freiwillig so viel Geld für Zubehör bezahlt, wenn es auch günstiger geht.
Mit einer einzigen Akkuladung bin ich problemlos durch den ganzen Tag gekommen – und das, obwohl ich wirklich viel gesägt habe.
Meine Erfahrungen mit der Handkreissäge
Die Paneele für meine neue Werkstatt hatte ich bei früheren Arbeiten noch mit der Kappsäge abgelängt. Das wollte ich mir diesmal ersparen – und genau dafür eignet sich diese Handkreissäge hervorragend.
Besonders beeindruckend ist die Sägeblattbremse: Nach dem Loslassen des Schalters steht das Blatt innerhalb einer Sekunde still. Einen Sanftanlauf gibt es allerdings nicht – beim Einschalten muss die Säge also sicher und fest gehalten werden.
Während des Sägens bleibt die Drehzahl stabil, und der Durchzug ist selbst bei dickeren Materialien überzeugend.
Was mich stört: Die Absaugung lässt sich im Akkubetrieb nicht automatisieren. Mit angeschlossener Festool-Absaugung wird die Handkreissäge zudem spürbar unhandlicher – ähnlich wie bei kabelgebundenen Maschinen. Man hat also die Wahl zwischen freiem Arbeiten mit entsprechend vielen Spänen oder eingeschränkter Beweglichkeit, dafür aber sauberem Arbeiten.
Wer exakte, millimetergenaue Schnitte erwartet, wird allerdings etwas enttäuscht sein. Auch die Tiefeneinstellung und Winkelschnitte lassen sich nur näherungsweise einstellen.
Mein Fazit
Natürlich sehe ich mich als „Hobby-Holzwerker“ in keiner Weise als Fachmann für Produktbewertungen. Das überlasse ich lieber anderen, die oft kaum mit einer Oberfräse zurechtkommen und trotzdem alles als „Fachmann“ beurteilen.
Ich setze Werkzeuge ein, die ich wirklich brauche – und von denen ich hoffe, dass ich sie auch richtig bedienen kann.
Die Akku-Handkreissäge ist ein schönes „Add-on“ in meiner Werkstatt, aber wirklich notwendig ist sie nicht. Alle Arbeiten lassen sich auch mit Tauchsäge oder Kappsäge erledigen – und in der Regel sogar sauberer.
Anders sieht es aus, wenn ich beispielsweise im Wald eine neue Kanzel bauen möchte. Dort ist die Handkreissäge äußerst praktisch: Perfekte Sauberkeit spielt keine große Rolle, und die schwere Tauchsäge muss nicht mitgeschleppt werden.
Ein wichtiger Hinweis noch: Dieses „Paket“ findet man im Netz häufig für deutlich weniger als den ursprünglichen Preis – eine Tatsache, die man sich als Hobby-Holzwerker nicht entgehen lassen sollte.



