Günstige Lochplatte für Festool MFT/3 – unter 20 €

Günstige Lochplatte für Festool MFT/3 – unter 20 €

Werkbank selber bauen

Günstige Lochplatte für Festool MFT/3 – unter 20 €

Soeben habe ich nach einer neuen Lochplatte für meinen Festool MFT/3-Arbeitstisch im Netz gesucht.
Diese wird angeboten für tatsächlich Euro 165,68 !!
Das ist nur ein Beispiel.
Es gibt viele Anleitungen im Netz um eine Platte zu renovieren. Das hatte ich in der Vergangenheit auch gemacht. Eine neue Platte zu kaufen tut mir nicht unbedingt weh, doch der Preis ist einfach nur eine Frechheit.
Nach dem Bau meiner kleinen Werkbank mit Lochplatte konnte ich selbst feststellen, wie einfach es ist selbst eine solche Lochplatte anzufertigen.

 

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MDF-Platte für unter Euro 20,00

Festool selbst bietet eine Ersatzplatte für den MFT/3 gar nicht mehr an. Nur Händler im Netz habe noch welche auf Lager.
Ich habe selbst eine MDF-Platte beim Holzhändler gekauft und auf das passende Maß zuschneiden lassen. Was es noch braucht sind Bohrungen von 20mm Durchmesser.
Wenn jemand "Angst" hat, nicht richtig zu bohren, dem kann ich diese nehmen. Für einen Austausch wird ja die alte Platte noch vorhanden sein. Diese kann man sehr gut als Schablone für die Bohrungen benutzen.
Eine passende MDF-Platte kostet nicht mehr als Euro 20,00!
Ich habe sogar nur Euro 13,00 bezahlt.

 

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Lochplatte duplizieren

Es ist nichts anderes als eine Kopie herzustellen. Ohne anzeichnen der Bohrungen. Die neue auf genaues Maß geschnittene Platte wird mit einer zusätzlichen Vorlage unter die alte Platte gelegt und fixiert. Dann muss man nur noch mit einem 20er Forstnerbohrer durch die "alten Löcher" die Bohrungen setzen.  Damit hat man die genauen Abstände und wird am Ende auch eine korrekt ausgerichtete Matrix im Rechten Winkel haben. Wichtig ist die Vorlage ganz unten um Ausrisse beim Bohren zu verhindern.

Festool MFT 3

neue Lochplatte erstellen

Auch bei einer neuen Lochplatte werden die Bohrungen sehr gut mit einer Schablone gesetzt. Diese Schablone bspw. habe ich aus Printables.com.
Für diejenigen, die bereits einen 3D-Drucker haben, sollte es schnell möglich sein diese Schablone zu drucken.
Sollte jemand ohne 3D-Drucker an dieser Schablone interessiert sein, werde ich auf Nachfrage die Schablone gegen eine kleine Gebühr für ihn ausdrucken. Der Bohrer ist allerdings nicht dabei.
Der Forstnerbohrer sollte schon von guter Qualität sein.

Von Null zur eigenen Werkbank – schnell & einfach!

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Die Entscheidung war eigentlich klar. Ich brauche mehr Fläche zum Ablegen.
Der aktuelle Platz wird jedoch von der Werkbank mit der Moxon-Vise eingenommen.
Die Arbeitsfläche soll nicht sehr groß sein, aber die Fläche soll auch zum Arbeiten genutzt werden können. Also mit Lochplatte und "Hammerfest-stabil".

Im Netz werden Arbeitstische aus Aluprofile angeboten mit Preisen, die einfach nur unverschämt sind. Also baue ich selbst.
Konstruiert mittels Sketchup und gleich Material bestellt.

neue Werkbank
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Material

  • Aluprofile 40x40, 4 Stücke á 1000mm
  • 4 Eckverbinder
  • 4 Laufrollen 75mm Durchmesser, 2 mit Bremse
  • 7 Paar Auszüge für die Schubladen
  • beschichtete Spanplatte weiß, 19mm
  • ABS-Kante
  • 7 Einlassgriffe

Die beschichtete Spanplatte wird vom Holzhändler exakt auf Maß zugeschnitten. Dazu liefere ich einen Zuschnittplan um die Rohplatte optimal nutzen zu können. Die Aluprofile habe ich bei Temu für Euro 55,15 und die Eckverbinder für Euro 13,41 bestellt. Wie auch die Laufrollen, die unterschraubbar sind. Die Auszüge habe ich bei Teleskopschienen24.de bestellt. Eine volle Rolle ABS-Kante habe ich noch.  Einlassgriffe bei Amazon für Euro 5,00 / Stück.

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zweiteilige Werkbank

Es ist doch kein Problem eine Werkbank in dieser Länge in einem Stück zu bauen.
Ja, das ist korrekt.
Allerdings ist der Bau schwieriger. Das Handling der großen Platten, der Zusammenbau und das Anbringen der Auszüge der Schubladen an der Mittelwand. Und das nur um 19mm mehr Platz in der Breite zu haben.
Warum baut man Küchensegmente mit max. 60cm Breite? Auch wegen des Transportes und der Flexibilität in der Längenkonfiguration.
So mache ich das auch hier. Es ist einfacher.

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ABS-Kante

Selbstverständlich muss die Kante einer beschichteten Spanplatte verschlossen werden.
Selbst wenn es sich um eine „Bügelkante” handelt. Diese ist nicht besonders belastbar, verbessert jedoch das Aussehen und bietet einen gewissen Schutz.
Wenn man die Kante nicht verschließt, bröckelt sie mit der Zeit immer mehr ab. Selbst die Luftfeuchtigkeit sorgt dafür.
Dazu muss ich ganz klar sagen: Der Festool Kantenanleimer KA 65 erweitert den Bereich des Holzwerkens erheblich.
Die ABS-Kante selbst ist mittlerweile sehr preiswert. Man sollte aber nach den preiswerten Anbietern suchen. Im Holzwerker-Bereich gibt es einige, die die ABS-Kante für über 1,00 Euro pro Meter anbieten. Das ist einfach überteuert. Ich kaufe eine 100 Meter lange Rolle ABS-Kante für 28,13 Euro brutto ein. Das sind gerade mal 30 Cent pro Meter.
Wichtig! Jede beschichtete Spanplatte hat eine andere ABS-Kante in Farbe und Struktur. Also immer die passende ABS-Kante kaufen.

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    beschichtete Spanplatte

    Entgegen aller Aussagen über die "Schädlichkeit" von beschichteter Spanplatten steht dieser Testbericht aufklärend gegenüber.
    Diejenigen, die ihre eigenen Werkstattmöbel aus billigem und schlecht zu bearbeitenden OSB-Plattenwerkstoff gebaut haben, werden es nach diesem Bericht nicht mehr machen wollen.
    OSB-Möbel sind einfach nur hässlich und aufgrund der fehlenden Kantenbearbeitung völlig fehl am Platz. In der Werkstatt als "Möbel". Aber jeder wie er will.
    Im übrigen sind beschichtete Spanplatten preiswerter als OSB.
    Aber Vorsicht. Es gibt 7 Qualitätsstufen bei den Platten.

    • P1 Trockenbereich / leichte Verkleidungen / nicht tragend
    • P2 Trockenbereich / Möbel- und Innenausbau / nicht tragend
    • P3 Feuchtbereich / nicht tragend
    • P4 Trockenbereich / tragend
    • P5 Feuchtbereich / tragend
    • P6 Trockenbereich / tragend-hochbelastbar
    • P7 Feuchtbereich / tragend-hochbelastbar
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    Schubladen Auszüge

    In der Vergangenheit habe ich viele Arten dieser Schubladen-Führungen verbaut.
    Immer wieder hatte ich das Gefühl, die "besten" auf dem Markt kaufen zu müssen.
    Das war aber im Rückblick einfach immer falsch.
    Angefangen hatte ich mit popeligen Rollenführungen von Hettich und war immer zufrieden damit.
    Rollenführungen haben integriertem Selbsteinzug und Ausrollsicherung. Die Schubladen lassen sich einfach entnehmen, z. B. zum Säubern oder für den Transport der Schublade. Die Technik ist sehr einfach und sicher, robust und langlebig, mit viel Toleranz und verarbeitungsfreundlich.

    Alle anderen "modernen" Führungen von Hettich, Blum etc. sind teuer, kompliziert, unflexibel in Tiefe und Breite und dabei keineswegs besser.

    Hier verbaue ich aber die Auszüge von Teleskopschienen24.de. Diese Auszüge laufen bei mir schon seit vielen Jahren einwandfrei und sind sehr preiswert.

    Werkbank bauen - Einlassgriffe

    Einlassgriffe

    Alle überstehende Griffe sind in einer Werkstatt kontraproduktiv.
    Sie stehen weit über und man könnte mit den Beinen dagegen stoßen.
    Auch liegt der Staub ständig drauf.

    Der einzige Vorteil ist die einfache Montage. Bei Einlassgriffen muss man regelmäßig fräsen. Aber das ist doch auch ein zusätzlicher Grund für den Hobby-Holzwerker, diese einzubauen. Ok, wenn statt Kleber Schrauben verwendet werden, müssen diese auch eingekürzt werden. Aber dafür machen wir das eben.

    Ein solcher Einlassgriff kostet zurzeit in der Bohrlänge 128mm ca. Euro 9,00. Auch dieser Preis hat sich innerhalb 3 Jahren verdoppelt.
    Die beiliegenden Schrauben habe ich in der Vergangenheit immer gekürzt und in die vorgebohrten Löcher von hinten eingeschraubt. Das war eine ätzende Arbeit.
    Hier werde ich die Griffe erstmalig verkleben. Also in ein Bett von Kleber setzen.

    Hierzu benutze ich PATTEX Montagekleber Power. Eine Kartusche kostet weniger als Euro 5,00.

    Werkbank bauen - Einlassgriffe

    Mulden für die Einlassgriffe fräsen

    Die Mulde muss gefräst werden.

    Dafür benutze ich die Festool MFS 400 Frässchablone.
    Diese Schablone habe ich schon einige Jahre und konnte diese damals noch recht preisgünstig für unter Euro 200,00 ergattern. Heute liegt der Preis dafür mit Euro 345,00 einfach nur unverschämt hoch.
    Wie auch immer. Die Schablone ist gut. Die Einstellung erfordert etwas Fingerspitzengefühl, da wir hier mit 4 beweglichen Teilen arbeiten müssen.

    Einmal eingestellt haben wir immer ein gutes Ergebnis.
    Als Oberfräse benutze ich hier die Festool 1010 Oberfräse. Die reicht völlig aus und hat für diese Art eine gute Absaugung.

    Ecken schneiden für die Einlassgriffe

    Höhe und Breite der gefrästen Mulde passen exakt. Doch die runden Ecken stören und so passt der Einlassgriff nicht hinein.
    Früher habe ich diese Ecken mit dem Stecheisen begradigt. Das geht auch sehr einfach. Doch vor einiger Zeit habe ich diesen Eckenschneider gekauft.
    Am besten funktioniert er bei Vollholz. Aber auch hier hat er die Ecken ausreichend begradigt.

    Werkbank bauen - Eckenschneider
    Werkbank bauen - Einlassgriffe

    Einsatz des VAC-SYS

    Für das Verleimen der ABS-Kanten ist das Festool VAC-SYS Gold wert.
    Kein lästiges klemmen mit Zwingen am Tisch und der Freiheitsgrad für den Kantenanleimer KA 65 ist super. Das VAC-SYS ist nicht mehr im Festool-Programm.
    Ich habe alle 3 Saugköpfe und kann so auch kleinere Teile fixieren.
    Selbst größere Teile, wie der Boden der neuen Werkbank, lassen sich sicher befestigen.

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    Lamellos fräsen

    Die Lamellos für die Seiten und auch mehr die Rückwand werden 2 bzw. 4mm tiefer in den Schrank gefräst. Ein Versatz ist zwingend. Nicht nur wegen der Optik.

    Zum Anzeichnen benutze ich hier einen kleinen Anschlagwinkel und (wie immer) einen TK-Stift.

    Der Anschlagwinkel ist bei TEMU um 60% billiger als in den deutschen Onlineshops. Vielleicht sind ja meine Preis-Tipps interessant.

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    Anzahl Lamellos

    Die Anzahl zu setzender Lamellos hängt sehr vom Einsatz des Werkstückes ab. Bei Leimholz setze ich diese nur zum Zentrieren der zu verleimenden Teile ein.
    Hier reichen auf den Seiten jeweils 3 Stück und für die Rückwand (zur Führung) 2 Stück.
    Die Seitenwände werden mit der offenen Kante auf die Beschichtung des Bodens bzw. Deckels verleimt. Ohne eine Zwischenverbindung mittels Dübel hält das sonst nicht gut.

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    Auszüge positionieren

    Natürlich ist es bequemer die Auszüge vor dem Zusammenbau zu positionieren und die Löcher vorzubohren.
    Um die genaue Mitte mit dem Bohrer zu finden, körne ich die Positionen erst an.
    Anschließend baue ich einen Schrank schon zusammen um für den anderen Platz zu schaffen.

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    Zusammenbau

    Während die Verleimung des letzten Schrankes abbindet, habe ich die Laufrollen unter das Tragebrett geschraubt.
    Mir den aufrollen an den äußeren Kanten und dem Gewicht der Schränke selbst biegt sich die Grundplatte etwas. Das ist ok, den die konstruktive Statik ist noch nicht drin.
    Sobald die Schränke am Boden fixiert sind und beide Schränke miteinander mittig verbunden werden, ist die Statik gegeben. Alle Kräfte werden richtig verteilt.

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    Schraubenart

    Hier habe ich Holzschrauben mit Teilgewinde eingedreht, weil ich 2 Teile zusammenziehen will.
    Alle Löcher sind vorgebohrt. Jeweils 4 Schrauben am Boden und 4 Schrauben durch die "Mittelwände". Damit stabilisiert sich der Schrank schon von selbst. Der Alurahmen wird auch nur auf den Ecken Kraft nach unten bringen.

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    Schubladen bauen

    Tja, eigentlich wollte ich die Schubladen aus dem bereits vorhandenen Schubladenschrank übernehmen.
    Diese sind aber exakt 2mm zu breit. Zu schmal wäre kein Problem. Da hätte ich noch mit Vorlagen arbeiten können. Zu breit aber passt nicht.
    So habe ich passendes Multiplex in 12mm Stärke gekauft und die dazu passenden Rückwände in 5mm.
    Da der Boden eingeschoben werden soll, muss eine Nut in die Schubladenwände. Dies geht bequem mit dem VAC-SYS und einer Oberfräse mit Längsanschlag.

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    "Hilfsmittel"

    Vor einiger Zeit hatte ich mir diese "Hilfsmittel" bei Temu sehr günstig bestellt. Doch aus meiner heutigen Sicht überhaupt nicht zu gebrauchen.
    Eigentlich sollen diese Teile helfen rechtwinklig angeordnete Teile selbständig so zu zentrieren, dass man diese sauber verschrauben kann.
    Wie man aber deutlich sehen kann, ist es trotz sehr fester Drehungen nicht möglich das erwünschte Ergebnis zu erhalten.
    Noch habe ich diese, doch ich werde die Teile entsorgen.

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    Schubladen Zusammenbau

    Die Rahmen sind fertig gebaut und bereit für den Einschiebeboden.
    Ja, die Rahmen sind entgegen meiner sonstigen Arbeiten einfach zusammengeschraubt. Bei Wohnmöbeln würde ich das nie machen. So erspare ich mir aber das Einspannen jeder Schublade mit Zwingen und eben auch wegen der Zeitersparnis.
    Der Boden wird einfach vorn eingeschoben und mit 2 Schrauben am Rahmen fixiert. Fertig! 

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    Schienen anbauen

    Jetzt fehlt nur noch die Befestigung der Schienen am Schubladenrahmen.

    Das geht recht einfach. Man muss nur darauf achten die Schiene möglichst präzise am Rand des Rahmens zu positionieren.

    Und dann der Moment...die Schubladen passen auf den 1/10mm....das sind so die Momente, für die ich das Ganze mache....

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    Griffe für die Fronten montieren

    Bisher habe ich die Einlassgriffe immer von hintern verschraubt.
    Das ist gar nicht so einfach, denn von welcher Seite soll man bohren? Zwar hat es immer funktioniert, aber die Arbeit ist ätzend.
    Diese Griffe aber werde ich mit Montagekleber einkleben. Dafür habe ich Pattex Montagekleber gekauft. Natürlich wieder im Netz, da die Preise einfach im Fachhandel einfach zu hoch sind. Doppelter Preis!

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    Fronten anbringen

    Solange ein ausreichender Spalt oberhalb der Schublade vorhanden ist, werden einfach nur Zwingen angesetzt und die Front von innen verschraubt.
    Wenn kein Spalt da ist, könnte man es mit doppelseitigem Klebeband versuchen. Aber die Methode damit ist wenig erfolgreich. Besser ist ein doppelseitig klebendes Glasspiegelband, weil es dicker ist.
    Einfach die Front über die Griffbohrungen an die Schublade anschrauben und dann von innen fixieren. Der einzig sichere Weg. Und der funktioniert immer und einfach

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    Unterschrank ist fertig

    Der Montagekleber an den Griffen braucht sicher noch 2 Tage zum Abbinden.
    Aber ansonsten ist der Unterschrank für die Werkbank fertig und kann schon alle Dinge in den Schubladen aufnehmen.

    Die Laufrollen sind gut und halten die Werkbank gut an der Position. Allerdings braucht die Werkbank dafür auch Gewicht. Alles "Leichte" kann man vergessen.

    Werkbank bauen
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    Sicherung für die Aluprofile

    Die Aluprofile haben einen Querschnitt von 40x40mm.

    4 kurze Senkrechte halten den Arbeitstisch etwa 14cm über dem Unterschrank. So kann ich ohne Probleme alle Zwingen und Stopper in den 20mm-Bohrungen einschieben.
    Die große Schublade benutze ich jetzt für die Oberfräsen und Akkuschrauber. Die OF 2200 ist im Frästisch fest verbaut. Welch eine Verschwendung...

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    Profile sind da!

    Die Aluprofile sind nun nach 4 Wochen Transport auf dem Landweg bei mir angekommen.
    Sofort habe ich die schon vorhandenen Montageteile ausprobiert. Alles passt!

    Die Eckverbinder und auch die Halter für die Arbeitsplatte.

    neue Werkbank
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    Aluprofile ablängen

    Die Festool Kappsäge ist auch sehr gut zum Sägen von solchen Aluprofilen. Auf "1" gestellt und wenig Druck.
    Die 1-Meter-Profile passtn eh ohne ablängen.
    Mit 4 x 1-Meter-Profilen kam ich aus. Auch für die Beine, die nicht lang sind.

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    Profile montieren

    Nach dem Zuschneiden der kurzen Beine, habe ich den Rahmen montiert. Die Madenschrauben, die die Eckstücke fest in den Profilen halten, waren sehr gut einzudrehen. Chinaware ist eben sehr gut geworden.
    Hier habe ich gleich die Tischhalter, welche die Füße vor dem Verrutschen sichern, ausgerichtet.

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    Einfache Halter

    Diese Art Halter benutze ich schon seit 12 Jahren auf meinem MFT. Nie hat sich der Tisch bzw. der Rahmen bewegt. Diese Ecken sitzen stramm und halten den Rahmen fix am Platz.

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    MDF Arbeitsplatte 27mm

    Dies ist die Arbeitsplatte aus MDF vom misslungenen Tisch für das Moxon-Vise.
    27mm stark. Überraschenderweise passt diese fast. Einfach nur zuschneiden und fertig.
    Leider sind noch Bohrungen drin, die nicht zum Tisch passen. Aber warum eine neue Platte kaufen und diese entsorgen? Nein, die nehme ich.

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    Arbeitsplatte einpassen

    Hier sieht man gut die überflüssigen Bohrungen. Vielleicht kann ich diese optisch in das Lochmuster für die Arbeitsplatte einpassen.
    Die Platte selbst liegt auf Haltern, die auch über Madenschrauben am Rahmen befestigt werden. 
    Die Arbeitsplatte wird dann von unten über die Halter befestigt.

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    Arbeitsplatte senken

    Die Arbeitsplatte ist 27 mm stark. 4mm zu viel um flächig in den Rahmen zu passen. Zuerst dachte ich mir, einfach eine Fase dran und gut is...aber dann habe ich über Fräsungen mit der neuen Frässchablone an der Unterseite die Arbeitsplatte 4mm tiefer einlegen können. Das ist auch was für's Ego.
    Hier ist noch wichtig zu wissen, dass die Festool-Zwingen vom MFT/3 hier nicht passen werden. Die Zwingen passen nur in Platten die max. 22mm stark sind.
    Aber das ist mir egal; Hauptsache die anderen Helfer passen.
    Die Platte wird noch verschraubt.

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    Lochplatte vorbereiten

    Es müssen senkrechte Bohrungen sein.
    Auf dem Bohrständer geht das nicht wegen der zu geringen Auslage. Genau dafür habe ich bei TEMU diesen mobilen Bohrständer gekauft-
    Jetzt muss er beweisen was er versprochen hat.
    Gebohrt wird mit einem Festool Forstnerbohrer 20mm Durchmesser. Mit Vorlage auf der Unterseite sollten es ausrissfreie Bohrungen geben.
    Die Bohrmaschine hat sicher nur insgesamt 10 Minuten Laufzeit hinter sich. Hatte ich vor vielen Jahren mal gekauft und seitdem in Schränken gelagert.
    Den Bohrständer habe ich auch noch zur Verbesserung der Stabilität auf ein Reststück Ficht festgeschraubt.
    Und? Ein großer Reinfall! Der Bohrer wackelt wie ein Hundeschwanz und lässt sich nicht einwandfrei zentrieren. Sicher, wenn der Bohrer greift wird senkrecht gebohrt. Aber muss ich das so machen?
    Ich habe den Bohrständer entsorgt und mit der Hand gebohrt.

    Bohrständer TEMU
    Bohrständer TEMU
    Werkbank selber bauen
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    Bohrungen anzeichnen

    4 Topfbohrungen vom vorherigen Zweck sind in der Platte. Unterseite sieht nicht so schön aus. Also was tun?
    Ich werde diese Bohrungen "untermischen" und auf den ersten Blick unsichtbar machen.
    Mittels Sketchup habe ich eine zufriedenstellende Aufteilung entwickeln können.
    In der Anzahl der Bohrungen fallen die Topfbohrungen gar nicht groß auf.

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    Klebeband zum Anzeichnen

    Wenn ich mit dem Bleistift den Lochkreis anzeichne, bleiben die Striche sichtbar. Einfach wegschleifen auf MDF geht nicht.
    So habe ich die Linien der Bohrungen mit Klebeband markiert und auf diesem angezeichnet. Das Klebeband hilft nicht vor Ausrissen!

    Werkbank selber bauen
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    Die Bohrungen am Rand der Platte konnte ich noch mit dem Bosch Bohrständer einbringen. MDF bohren ist eine reine Sauerei, denn es gibt eine Unmenge an Spänen.

    Die restlichen Bohrungen habe ich manuell mit dem Akku-Schrauber eingebracht.
    Sind die Bohrungen dann noch senkrecht? Eindeutig ja. Wenn man tausende Bohrungen schon gemacht hat, bekommt man schon im Ansatz das richtige Gefühl und auch der Bohrer zeigt es an beim Eintritt ins Werkstück. Bei einseitiger Spanabnahme wird es schräg!

    Ergebnis Lochplatte

    Links ist die Oberseite zu sehen. Einwandfrei.

    Das rechte Bild zeigt die Unterseite der Lochplatte auch ohne jeglichen Ausriss. 
    Wichtig beim Bohren ist eine Vorlage unter der Platte.

    Werkbank selber bauen
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    Lochplatte fasen

    Das Fasen mache ich immer am Ende der Arbeiten. So könnte ich auch noch "Macken" an der Kante verschwinden lassen. Die Fase ist auch für die Optik wichtig; ähnlich wie eine Schattenfuge.

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    neue Werkbank ist fertig

    Das war es auch schon.
    Die Werkbank hat bereits Gewicht und sehr stabil geworden. Den "Hammertest" hat die Werkbank auch bestanden.

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    Von Null zum eigenen Frästisch – einfach & schnell

    Von Null zum eigenen Frästisch – einfach & schnell

    Frästisch selber bauen

    Von Null zum eigenen Frästisch – einfach & schnell

    Jeder angehende Holzwerker stellt sich früher oder später diese Frage. Das Bedürfnis nach einem Frästisch (nicht zu verwechseln mit einer Tischfräse) wird oft durch Werbung in Fachzeitschriften oder im Internet geweckt. Doch die entscheidende Frage bleibt: Brauche ich wirklich einen?
    Meiner Erfahrung nach lassen sich über 95 % aller Bearbeitungsaufgaben problemlos mit einer normalen Oberfräse erledigen – sei es eine Fase an der Kante eines Holzes oder das Fräsen einer Nut.
    Auch ich stand damals vor dieser Entscheidung und war überzeugt, dass ein Frästisch meine handwerklichen Möglichkeiten deutlich erweitern würde. Rückblickend betrachtet war das jedoch ein absoluter Trugschluss.

    Frästisch selber bauen

    Mein erster Frästisch – selbst gebaut

    Vor fast zehn Jahren war das Angebot an Blogs, Foren und Zeitschriften rund ums Holzwerken noch riesig. Viele Autoren erklärten jedem Neuling Schritt für Schritt, wie man seine Projekte umsetzt. Ich habe all diese Informationen aufgesogen wie ein Schwamm – und das leider ganz zu meinem Nachteil.

    Damals habe ich mir erstmals eine Ausgabe der Zeitschrift „Holzwerken“ gekauft, um den dort beschriebenen Frästisch nachzubauen. Und genau das habe ich dann auch getan – mit den empfohlenen Teilen aus den angegebenen Bezugsquellen.

    Damals spielten Kosten für mich keine Rolle; es ging mir nur darum, den Frästisch genau so zu bauen, wie es beschrieben war.

     

    Ernüchterung nach dem Bau

    Und dann stand er da: mein neuer Frästisch. Zu Anfang noch mit einem Wagenheber als Einstellmöglichkeit für die Oberfräse.

    Doch schnell stellte sich heraus: Der Frästisch brachte nicht die erhoffte Verbesserung der Arbeitsqualität. Fast sofort merkte ich, dass diese Konstruktion nicht nur sehr teuer war, sondern für wirklich anspruchsvolle Fräsarbeiten schlichtweg ungeeignet war – kurz gesagt: „Müll“.

    Mein Ärger war groß. Nicht gegenüber der Fachzeitschrift, die die Anleitung veröffentlicht hatte – nein, ich ärgerte mich über mich selbst.

    Frästisch bauen

    Festool CMS 2200

    Dieses CMS 2200, wie auch das CMS TS 55, kaufte ich Anfang 2015 bei Festool.
    Zum damaligen Zeitpunkt einer der wenigen Anbieter von solchen Frästischen.
    Und? Natürlich auch die Festool OF 2200 um diese unterzubauen.
    Zum damaligen Zeitpunkt war dieser kleine Frästisch wirklich gut. Trotz einiger fehlender Einstellmöglichkeiten.

    Verbesserungen und wertvolle Tipps

    Speziell für diesen Frästisch hatte ein Youtube-Beitrag einige wesentliche Verbesserungen gezeigt.
    Von einem erweiterten Rahmen zur Befestigung eines anderen Fräsanschlags bis hin zu einem Plan für einen komplett neuen und deutlich besseren Fräsanschlag – all diese Ideen habe ich aufgegriffen und erfolgreich nachgebaut.

    Frästisch bauen

    Erweiterungen für Festool CMS 2200

    Das CMS hatte keine Halterungen an den Seiten und an der Front.

    Das war auch mit dem Original-Fräsanschlag auch nicht notwendig, doch war man ohne an diesen Fräsanschlag gebunden.
    So habe ich den Tisch mit einem solchen Spannrahmen erweitert und war nun in der Wahl eines anderen Fräsanschlages frei.

    Hierzu habe ich Ahorn verarbeitet und bin überzeugt kein anderes Holz kann diese Aufgabe besser erfüllen.
    Der Aufwand hält sich wirklich in Grenzen für das, was man anschließend alles machen kann.

    Frästisch bauen

    Anschlag für den Frästisch bauen

    Dieser neue Fräsanschlag hat keinen direkten Zusammenhang mit dem Festool CMS und kann somit auf jeden Frästisch aufgebaut werden.

    Die Idee ist sehr einfach und die Komponenten für diesen Anschlag sehr gut gewählt.

    Diesen Anschlag kann jeder Holzwerker selbst nachbauen. Einen Plan dafür, wie auch die Baubeschreibung sind hier zu finden.

    An den Anschlag können viele Hilfsmittel schnell und einfach montiert werden.

    Werkbank selber bauen

    Frästisch selber bauen

    Hier habe ich mir mal die Mühe gemacht einen brauchbaren Frästisch zu konstruieren:
    Grundlagen sind:

    Hinzu kommen noch der Schutzschalter Notaus mit Wiederanlaufschutz, Einlegeplatte und natürlich die Oberfräse selbst.
    Solche Art "Grundtisch" OHNE ALLES wird im Netz bei Online-Anbietern mit kleinem Rahmen ohne Rollen für Euro 400,00 angeboten.

    Frästisch bauen

    Die richtige Tischplatte für den Frästisch

    Es ist schon sehr abenteuerlich zu sehen, welche Tischplatten zu welchem Preis angeboten werden. Die billigste HPL-Multiplexplatte in 1200×800 mm kostet online bereits 349 Euro!

    Allerdings ist die Öffnung für die Fräse schon vorgefertigt, sodass man gezwungen ist, auch die Einlegeplatte mit Liftfunktion für mindestens 405 Euro zu kaufen. Zum Vergleich: Eine große Siebdruckplatte kostet nur rund 25 Euro und ist völlig ausreichend.

    Die C-Profile kosten nur Pfennige, und die Nut dafür zu fräsen sollte jeder beherrschen, der einen Frästisch bauen möchte. Wichtig ist vor allem: Die Platte muss glatt sein, damit das Holz gut darüber rutscht. Die offene Kante der Siebdruckplatte sieht zwar nicht schön aus, hält aber problemlos.

    Vorsicht ist bei privaten Anbietern geboten: Viele ihrer Platten sind konstruktiv völliger Müll und bestehen nur aus beschichteter Spanplatte – ein völlig ungeeignetes Material für einen Frästisch oder andere Arbeitsplatten.

     

    Frästisch selber bauen

    Einlegeplatte mit Lift

    Eine brauchbare Einlegeplatte mit Ringen, ohne Liftfunktion, für die Befestigung einer Oberfräse im Frästisch wird bei deutschen Online-Händlern oft mit über 100 Euro angeboten – und das ohne Lift.

    Beim Stöbern habe ich gerade wieder bei TEMU nachgeschaut: Dort gibt es Einlegeplatten aus Aluminium schon ab 19 Euro! Meiner Ansicht nach ist das eine besonders interessante Option.

    Mit Lift kostet dort eine sehr gute Einlegeplatte knapp 105 Euro !!!

    Sollten die Befestigungsbohrungen für die bereits vorhandene Oberfräse in der Aluminiumplatte nicht vorhanden sein, kann man diese einfach nachträglich einbohren.

    Die Öffnung für die Einlegeplatte muss man selbst fräsen – das ist aber kein Hexenwerk. Man kann zunächst die große Fläche aussägen und anschließend den Rand sauber mit einer Oberfräse nacharbeiten.

     

    Frästisch bauen

    Die richtige Oberfräse für den Frästisch

    Meine damalige Entscheidung, eine Festool OF 2200 in den Frästisch einzubauen, war völlig überzogen – und der Grund dafür war simpel: Ich hatte einfach keine Ahnung.

    Grundsätzlich sollte eine Oberfräse nicht unter 1000 W Leistung liegen – aber auch keine 2200 W wie meine damalige Wahl.

    Warum? In der Regel werden Fräser mit 8 mm Schaftdurchmesser eingesetzt. Diese sind gängig, preislich attraktiv und für die meisten Arbeiten völlig ausreichend. Sicher kann man auch mit 12 mm Schaft fräsen – da reicht die Leistung einer normalen Oberfräse ebenfalls problemlos aus.

     

    Oberfräse und Selbstbau: Meine Erfahrungen

    Man sollte wirklich überlegen, einen „normalen“ Fräsmotor in den Frästisch einzubauen. Wer baut die Oberfräse schon ständig aus, um sie manuell einzusetzen? Ein Fräsmotor mit Einlegeplatte und Lift ist dagegen wesentlich preiswerter – so würde ich es heute machen. Allerdings muss man im Netz danach suchen.

    Aber Achtung: Bitte keine billigen Oberfräsen bei TEMU oder Aliexpress kaufen! Ich habe das getestet: Eine OF für 30 Euro. Die Spannzange war nur 6,35 mm (1/4") groß, alles wirkte labbrig und wenig vertrauenswürdig. Ja, die OF lief – aber ich habe sie zurückgegeben.

    Ein Frästisch, wie ich ihn konstruiert habe, würde inklusive einer Bosch 1400 W Oberfräse im Selbstbau rund 550 Euro kosten. Ein vergleichbarer, fertig konfigurierter Frästisch in einem bekannten Online-Shop kostet hingegen 1.352,26 Euro – also ein Preisunterschied von rund 800 Euro!

    Wenn Interesse besteht, baue ich euch einen gebrauchten Frästisch mit MDF-Platte für 800 Euro zur Selbstabholung. Einfach über den „Kontakt“ anfragen.

    Aus meiner bisherigen Erfahrung: Sicher, eine richtige Tischfräse wäre schön – aber dafür reicht bei mir der Platz nicht. Preislich unterscheiden sich diese beiden Varianten unterm Strich kaum. Ein Holzwerker hat oft die finanziellen Mittel, die ein Tischler vielleicht anders investieren würde.

    Als heutiger „Neuling“ würde ich auf jeden Fall wieder einen Frästisch selbst bauen. Das ist einfach, preiswert und flexibel. Wer dazu noch preiswerte und gute Fräser sucht, dem kann ich PRECISIONBITS.COM empfehlen. Dort sind die Preise etwa halb so hoch wie in deutschen Shops – trotz Versandkosten. Einziger Wermutstropfen: Es wird eine andere Spannzange mit 12,7 mm Aufnahme benötigt, die man allerdings für nur 47 Euro als Zubehör kaufen kann.

     

    Werkstatt-Update: Was ist jetzt anders?

    Werkstatt-Update: Was ist jetzt anders?

    Trespa-Dachbereich

    Werkstatt-Update: Was ist jetzt anders?

    Eigentlich ist die Systematik der Einrichtung einfach auf Faulheit aufgebaut.

    Ich will nicht wöchentlich alle offen aufbewahrten Werkzeuge und andere Teile vom Staub säubern müssen.

    Es gibt Diskussionen darüber, wo man einen elektrischen Staubfilter installiert und welche weiteren Arbeiten und Kosten auf den Holzwerker zukommen.
    Sicher macht ein Luftfilter in der Werkstatt Sinn, doch dann sollte dieser auch an der Staubquelle sein. In einer größeren Werkstatt ist es fast unmöglich.

    Ohne vernünftige Absaugung macht diese Diskussion eh keinen Sinn.

    Wenn eine stationäre Absauganlage wegen Platzmangels oder fehlender Anschlüsse nicht möglich ist, sind Werkstattsauger eine gute Alternative. Aber mit großen Abstrichen.

    Die einfachste Maßnahme die Verschmutzung von Werkzeug zu verringern ist die Lagerung in Schränken.

    neue Möbel für die Werkstatt

    Vorteile eines Kantenanleimers

    Sicher habe ich früher nach Werkstattausrüstungen im Netz gesucht und bekam Einblicke in andere Werkstätten. Aber immer sah ich nur rohes Holz in allen Arten als Möbelmaterial.
    Ganz besonders schlimm finde ich Möbel aus OSB gebaut. Und das von angeblichen Holzwerkern, die anderen Tipps für die Werkstatt geben wollen. Tipps werde ich nicht geben, habe ich nie getan und werde es auch nicht machen. Denn dies ist nur mein Tagebuch.
    Was brauche ich zum Arbeiten? LICHT. Das kann ich durch starke Deckenleuchten bekommen, aber auch durch eine helle Arbeitsumgebung.
    Genau deshalb baue ich meine Werkstattmöbel aus weißem Material. In dem Fall mit beschichteten Spanplatten. Diese kann man aber nur vernünftig verarbeiten, wenn diese eine befestigte Kante haben. Deshalb ist es von großem Vorteil einen Kantenanleimer zu haben. Nicht nur, dass die beschichteten Spanplatten "spottbillig" sind, nein, diese tragen sehr hohe Gewichte, lassen sich wie jedes Vollholz bearbeiten und diese lassen sich sehr leicht auch feucht abwischen.
    Heute kostet der Kantenanleimer bereits DOPPELT so viel im Vergleich zu meinem Kauf.

    Werkstattmöbel

    Alles auf Lenkrollen

    Gerade in einer kleinen Werkstatt ist die Mobilität von Maschinen sehr wichtig und bequem.

    Alle Maschinen, wie Tischsäge, Dickenhobel, Kappsäge, Frästisch und sogar die Werkbänke haben bei mir Lenkrollen zum Verschieben in ein optimale Position zum Arbeiten.
    Weiterhin beinhalten die Unterschränke gleichzeitig alles Zubehör für die jeweilige Maschine.
    Halten denn die Lenkrollen das Gewicht, die Vibration aus und steht die Maschine bei der Arbeit stabil? Absolut ja! Natürlich nur Laufrollen mit Sperrfunktion.

    Apropos Laufrollen.
    Meiner Erfahrung nach sind 100er Laufrollen optimal. Nicht nur wegen der höheren Gewichtsaufnahme. Vielmehr wegen der Betätigung der Rollenbremse. Kleiner Laufrollen haben diese zwar auch, doch man hat Schwierigkeiten die Sperre wegen der kleinen Höhe der Rollen mit dem Fuß wieder zu lösen. Kein 4er-Satz mit Schraubplatte sollte viel mehr als Euro 20,00 kosten.

    Werkstattmöbel

    Tiefe Schubladen

    Tiefe Schubladen bringen den Vorteil auch hohe und gewichtige Werkzeuge und/oder deren Koffer unter zu bringen. Auch (und das sehe ich als sehr großen Vorteil) kann man die Koffer ohne zu stapeln von oben sehr einfach entnehmen.

    Der Bedarf an solche Schubladen kann man kalkulieren und entsprechend die Schränke so bauen.

    Die Schubladen selbst baue ich mit MPX. Fichte-Leimholz geht auch, ist aber nur unwesentlich preiswerter als MPX.
    Wenn man mit Einschiebeböden arbeitet, sind die Schubladen ruckzuck gebaut.

    Welche Auszüge ich nehme? Ganz klar Teleskopschienen von Teleskopschienen24.

    Diese Schienen benutze ich schon seit Jahren in meiner Werkbank mit sehr schwerem Inhalt. Der einzige Feind solcher Schienen ist Löschpulver.

     

    Werkstattmöbel
    Werkstattmöbel
    Werkstattmöbel
    Werkstattmöbel
    Moxon-Vise optimal nutzen – Werkbank selber bauen!

    Moxon-Vise optimal nutzen – Werkbank selber bauen!

    Werkbank

    Moxon-Vise optimal nutzen – Werkbank selber bauen!

    Der Bau der Moxon-Vise hat Spaß gemacht.

    Zum Zeitpunkt des Baus hatte ich noch die alte kleine Werkstatt und wusste nach Fertigstellung der Moxon-Vise auch nicht, wohin ich das Teil stellen sollte.
    Also stellte ich die Vise im Nebenschuppen ab. Im Wissen, dass ich das Teil dort nie gebrauchen kann.

    Jetzt habe ich eine neue, größere Werkstatt mit Platz in der Mitte des Raumes.
    Es wäre verschenkter Raum, wenn ich dort nichts hinbauen würde.
    Deshalb werde ich einen Tisch oder eine Werkbank für die Moxon-Vise bauen.

    Der Tisch wird auf feststellbaren Laufrollen stehen. Laufrollen sind dafür immer sinnvoll. Die eingesetzten doppelten Laufrollen sind stabil und wackeln nicht.

    Das Ständermaterial wird aus KVH 100 x 100 bestehen. Das ist für viele sicher zu groß, doch der Tisch braucht auch Gewicht!
    Konstruiert nochmal mit Sketchup, weil ich mit FreeCAD noch nicht so weit bin.

    Moxon Vise selber bauen

    Hobelbank?

    Na ja, eine richtige Hobelbank wird daraus wohl nicht.
    Vom Handhobeln habe ich auch nicht viel Ahnung.
    Heute ist es auch so gut wie nie notwendig, noch per Hand zu hobeln.

    Für grobe Hobelarbeiten habe ich einen Elektrohobel und für andere Anforderungen einen Makita-Dickenhobel. Ok, einen „Einhandhobel” habe ich noch.

    Die Moxon-Vise soll Werkstücke jedoch ohne Beschädigungen sehr fest halten.

    Wahrscheinlich werde ich diesen Tisch nur zum Verleimen von Kanten mit dem Kantenanleimer nutzen. Bisher hatte ich noch keine Möglichkeit, einen kreisrunden Tisch ohne Behinderung mit einer ABS- oder Echtholzkante zu versehen.

    Hätte ich vor dem Bau der Moxon-Vise gewusst, dass ich mehr Platz habe, hätte ich das Teil sicher anders gebaut.

    Werkbank für Moxon-Vise

    KVH 100x100

    Wie sieht das denn aus? Solch dicke Hölzer für einen kleinen Tisch.

    Der Tisch soll stabil sein und auch nicht wackeln. Mit schmalen Hölzern klappt das nicht.
    BSH ist unwesentlich teurer, aber hierbei nicht entscheidend.
    Der Kostenfaktor spielt auch keine Rolle.

    In einem interessanten Video wurde eine gute Holzverbindung gezeigt, die ich auch hier nachmachen möchte. Eine Dreieck-Verbindung mit Schlitz und Zapfen.

    Werkbank für Moxon-Vise

    KVH 100x100

    Wie sieht das denn aus? Solch dicke Hölzer für einen kleinen Tisch.

    Der Tisch soll stabil sein und auch nicht wackeln. Mit schmalen Hölzern klappt das nicht.
    BSH ist unwesentlich teurer, aber hierbei nicht entscheidend.
    Der Kostenfaktor spielt auch keine Rolle.

    In einem interessanten Video wurde eine gute Holzverbindung gezeigt, die ich auch hier nachmachen möchte. Eine Dreieck-Verbindung mit Schlitz und Zapfen.

    Mit Maschinen lässt sich diese Verbindung nur schwer herstellen und meine Japansäge ist dafür auch nicht wirklich geeignet.
    So habe ich nach einer Empfehlung eines Tischlermeisters (der hier nicht genannt werden will) für eine gute Gestellsäge gefragt.
    "ECE mit Japanblatt"... Habe ich gleich im Netz bestellt. Der Preis ist aus meiner Sicht mit knapp Euro 90,00 viel zu hoch, denn es gibt einen Anbieter für Gewerbetreibende mit netto Euro 24,10 für das gleiche Teil.

    Wie auch immer, ich will es damit versuchen.

    Werkbank
    Werkbank
    Werkbank KVH

    Ablängen

    Die Festool KS 120 ist gut. Doch leider kann sie 100er KVH nicht komplett schneiden. Es bleibt ein kleiner Rest, den ich mit der dünnen Japansäge noch manuell trennen muss.
    Die "120" beziehen sich nur auf spezielle und "komische" Schnitte.
    Mit dem neuen Sägeblatt macht es aber trotzdem Spaß zu arbeiten. Die Schnitte sind ausgezeichnet.

    ausklinken

    Ausklinken

    Meine kleine Bandsäge habe ich schon vor einiger Zeit gleich nach dem Kauf wieder verkauft. Platzmangel.

    Da ich aber nie mit einer Bandsäge gearbeitet habe, vermisse ich diese auch nicht. Es geht auch manuell.
    So auch das Ausklinken der Querstreben. 
    Ein Schnitt mit der Kappsäge und den Rest mit dem Beitel.

    ausgeklinkt
    Laufrollen

    Laufrollen

    Heute sind auch die bestellten doppelten Laufrollen angekommen. Made in USA! Mal was anderes.

    4 Stück (2 mit Bremse) für Euro 15,89 all-in!

    Selbst die beiliegenden Schrauben sind gut und passen genau zur Rolle. In den meisten Fällen werfe ich beiliegende Schrauben gleich in den Müll.

    Hier der Link dazu.

     

    Laufrollen Schrauben
    die Mär der unverwüstlichen Lärche

    Grundierung

    Leider verzögert sich die Zustellung meiner neuen ECE Gestellsäge.

    Daher habe ich mich entschlossen, die bereits fertigen Teile schon zu grundieren.
    Natürlich habe ich vorher alle sichtbaren Ecken mit einer Fase versehen und alle Teile bereits geschliffen.
    Holz braucht unbedingt eine gute Grundierung vor der Farbauftragung. Niemand sollte sich durch die irreführende Werbung der "3 in 1"-Lacke beeindrucken lassen. Mit dieser Art Lack habe ich ausschließlich schlechte Erfahrungen machen müssen.
    Auch mit den normalen "Buntlacken" ist kein Preis zu gewinnen. Vielleicht für den Innenbereich noch geeignet.
    Wesentlich besser und sinnvoller sind die sogenannten "Fensterlacke". Und ja, diese kosten vielleicht etwas mehr, doch die Deckkraft und auch die wesentlichen Eigenschaften gegen Ausbleichen durch UV-Strahlung, Blockfestigkeit und Elastizität sind meist ausgezeichnet. Alles andere macht nicht nur Mehrarbeit sondern auch nach kurzer Zeit schlechte Laune.

    Werkbank

    ECE-Gestellsäge

    Heute ist die Säge bei mir angekommen.

    Ich war gespannt auf die Wirkungsweise der Säge.

    Der Hit war das nicht. Und anstrengend. Da ist zwar ein "Japanblatt" drin, aber offenbar ein Falsches. Der Kraftaufwand ist nicht mit der einer normalen Japansäge zu vergleichen.
    Die Schnitte sind einfach grauenhaft.
    Jetzt vermisse ich meine Bandsäge. Da ich aber nun diese Säge gekauft habe und ich die Arbeit wirklich machen will, geht es weiter.
    Offenbar ist das schon die zweite Empfehlung mit negativen Folgen. 

    Werkbank

    Holzverbindung am Gestell

    Die Schnitte mit der Gestellsäge sind mehr als gewöhnungsbedürftig. Trotz "Japanblatt" hüpft die Säge beim Zug. Absolut unangenehm.

    Nur habe ich beim Sägen darüber nachdenken müssen, dass diese Arbeit mit einer Bandsäge in wenigen Minuten erledigt sein könnte. Und ich säge hier rum....

    Was haben wir doch mit den modernen Maschinen für eine Erleichterung. Die Handwerker damals waren wirklich Künstler.

    Ganz ehrlich, jetzt würde ich am liebsten damit aufhören. Die Gestellsäge habe ich nun mal und will mich auch nicht hängen lassen. Doch die Arbeit ist für jemanden, der "Vater und Mutter" umgebracht hat. Einer solchen Empfehlung würde ich nie wieder folgen.

    Werkbank

    Stemmen der Holzverbindung

    Im Umgang mit einem Beitel bin ich etwas erfahren.

    Doch mal ehrlich, alle Verbindungen stemmen? Welche Möglichkeiten habe ich denn noch, wenn keine Bandsäge vorhanden ist?

    Die Kappsäge ist für diese Schnitte nicht geeignet. Die Tischsäge auch nicht; ich kann die Tiefe nicht sehen. Die normale Japansäge? Die ist zu wabbelig.

    Das erste Bein habe ich tatsächlich komplett gestemmt. Dann aber stellte ich mir die Frage, warum ich das eigentlich so kompliziert einfach mache.  Welche Möglichkeit der Erleichterung habe ich noch im Schrank?

    Den FEIN-Multimaster!

    Also raus aus dem Koffer und ran an die Teile.
    Ruckzuck waren die Arbeiten erledigt! Nur noch "glatt" stemmen.

    Werkbank

    Passprobe der Holzverbindung

    Das Ergebnis manueller Arbeit baut wieder etwas auf.
    Wie im Video gefordert, ist die Passung der Stücke ok, Eine Übergangspassung.

    Diese sollte bei jeder Verbindung so sein.

    Beim Einsatz einer Bandsäge wären die Nacharbeiten für die Passungen ein Kinderspiel. Hier allerdings ist eigentlich alles krumm und schief.

    Die Passung ist ok, doch in meinen Augen völlig unprofessionell und Laienhaft.

    Die ECE Gestellsäge mit diesem Sägeblatt ist einfach nur Müll und rausgeschmissenes Geld!!

    Egal, weiter geht's.

    Werkbank

    Anpassen der Verbindungen

    Hier kann ich nicht einfach die Teile zuschneiden und ohne Rücksicht zusammen bauen. Nein. Jede Ecke muss ich manuell eigens anpassen, da die "Handarbeit" nicht genau bzw. exakt genug ausgearbeitet sind.
    Zwar hatte der Vortragende genau diesen Punkt im Video angesprochen, doch habe ich es mir nicht so schlimm vorgestellt.

    Die Verbindungen passen. Aber mit recht viel Spiel.

    Werkbank

    Innere Verbindungen

    Auch hat man im Video vor dem Bruch des Zapfens beim Aussägen gewarnt.
    Und prompt geschieht mir das auch. Warum? Weil diese (scheiss) Gestellsäge einfach keine feinen und nicht "hüpfende" Schnitte macht. 
    Natürlich kein Vergleich zu meiner normalen Japansäge. Die macht saubere und einfach durchzuführende Schnitte.

    Das rechte Stück ist beim Sägen abgebrochen. Habe ich schnell verleimen können und die Verleimung ist nun ausgehärtet.

    Die nächsten Schnitte habe ich mit meiner Japansäge und anschließend mit dem FEIN-Multimaster gemacht. Das war wesentlich sauberer und einfach.

    Werkbank Moxon-Vise

    Restarbeit Verbindungen

    Die Art der Verbindung eines Rahmens ist wirklich gut.

    Nur die Verwirklichung ist mit einer Gestellsäge und Beitel einfach nur ätzend.
    Diese wird mein erstes und einziges Projekt mit nur diesen Werkzeugen sein.

    Jetzt fehlen noch die Ausklinkungen in den Zapfen.

    JEDES Teil muss ich aufgrund von Maßdifferenzen beschriften.

    Mit einer Bandsäge wäre die Werkbank sicher schon fertig.

    Nur in der heutigen Zeit muss man es nicht mehr so schwer machen.

    Werkbank Moxon-Vise

    Verleimen der Dreieck-Verbindungen

    Ich habe in der Vergangenheit sehr viele Teile verleimt und weiß in diesem Fall schon was auf mich zukommt.
    Nicht nur, dass die einzelnen Verbindungen nicht passgenau sind sondern die Teile haben auch eine große Oberfläche. Damit wir das Verleimen schwierig trotz langer Offenzeit.

    Zumal alle Teile noch mit Zwingen gedrückt werden müssen.

    Hätte ich gleich meine einfache Art der Holzverbindung realisiert (und diese hält auch zuverlässig) wäre es ein Leichtes gewesen um schnell meine Aufsatz-Hobelbank schon benutzen zu können.
    aber: Hätte, hätte...Fahrradkette.

    Zukünftig werde ich mich nicht mehr auf solche Experimente einlassen.

    Werkbank

    Vorbohren

    Das war mein ursprünglicher Weg diesen Tisch zu bauen. Das ist ja auch nicht mein erster Arbeitstisch.
    Aber ich habe einen anderen Weg der Kopf-Verbindungen gewählt.

    Hier Bohre ich den Platz für die Tellerkopfschrauben 8x80mm mit einem Forstnerbohrer ein.

    Werkbank
    Werkbank
    Werkbank

    Lackieren

    Das Gestell ist nun komplett verleimt und verschraubt.

    Es kommt jetzt noch der weiße Lack drauf und die Räder werde ich auch gleich montieren.

    Werkbank

    fertiger Rahmen

    Der Rahmen steht nun dort und ich bin nicht glücklich über das Ergebnis. Eher noch enttäuscht.

    Das kommt davon, wenn man von Gestellsägen und deren Blätter keine Ahnung hat.
    Zuerst wollte ich die Säge gleich entsorgen, dann doch in Kleinanzeigen verkaufen und nun behalte ich sie doch. Dann kommt eben ein Feinschnitt-Sägeblatt rein und dann sollte es gut funktionieren.

    Man lernt nie aus.

     Jetzt kommt noch die MDF-Platte drauf und die Werkbank sollte fertig sein.

    Werkbank

    Vorbereitung MDF-Tischplatte

    Heute habe ich die MDF-Deckplatte beim Holzhändler gekauft. Zugeschitten, 25er MDF für Euro 8,93 brutto.

    Die Platte werde ich mit 4 8x80er Tellerkopfschrauben am Rahmen befestigen. Nicht weil ich diese Schrauben brauche sondern weil ich sie habe und der Durchmesser überhaupt nicht stört.
    Dazu muss ich die Platte aber mit Bohrungen vorbereiten.

     

    Werkbank

    Vorbohren der Befestigungen

    Der Tellerkopf ist 3mm dick und würde ohne Versenkung auf dem Tisch ein Hindernis darstellen. Also habe ich mit einem Forstnerbohrer den Platz für den Tellerkopf unterhalb der Oberfläche geschaffen. In das Zentrierloch konnte ich so auch die 8mm-Bohrung für die Schraube einbringen.

     

    Werkbank

    Verschraubung der Tischplatte

    Die Platte ist zentriert ausgerichtet und nun mit dem Rahmen verschraubt.

    Die Moxon-Vise habe ich an den Rändern vorgebohrt und mit 4,5x45er Schrauben am Tisch fixiert.

     

    keine Waren mehr aus den USA

    fertige Werkbank (steht zum Verkauf)

    Nichts wackelt und die kleine Werkbank steht unter gebremsten Laufrollen stabil am Boden.

    An den Lücken in der Verbindung werde ich nichts weiter machen. Weder "Verschmieren" noch anderweitig verdecken. Das soll mich an die schlimme Arbeit zukünftig erinnern...

    Diese Aufsatz-Hobelbank steht zum Verkauf für kleines Geld...

    Einfach mal in meinen Shop reinschauen.

    Werkstatt-Update: Alte Räume neu gestaltet

    Werkstatt-Update: Alte Räume neu gestaltet

    Staubsaugerbrand

    Werkstatt-Update: Alte Räume neu gestaltet

    Nach dem Bau der neuen Werkstatt musste ich natürlich an die alte Werkstatt ran zum Renovieren. Dazu hatte ich wirklich überhaupt keine Lust.

    Aber es musste ja sein. Denn dort standen und stehen die Waschmaschine und der Trockner.

    Hier ein kurzer Blich in die alte Werkstatt kurz nach dem Staubsaugerbrand.

    Erstaunlicherweise habe ich alles in dieser kleinen Werkstatt bauen können. Jede kleine Stelle an der Wand, wie auch in Schubladen wurden von mir genutzt.

    Jetzt habe ich mit der neuen Werkstatt nicht nur wesentlich mehr Platz sondern auch dauerndes Tageslicht wegen der 3 Fenster. Ein großer Unterschied und auch Vorteil.

    (Bild kurz nach dem Staubsaugerbrand)

    elektrische Leitungen entfernen

    Im Laufe der Jahre hatte ich an jede nutzbare Stelle Steckdosen installiert. Diese waren jetzt natürlich überflüssig und mussten weg.
    Damit war aber doch noch bedarf an Abzweigdosen und bessere Verlegung der notwendigen Anschlüsse.
    Wie beim Ei und der Henne....was mache ich zuerst?
    Na ja, die Leitungen habe ich in alten Rohren neu verlegt und alle anderen Anschlüsse entfernt. Heute hätte ich alle elektrischen Leitungen "Unterputz" verlegt und Dosen gesetzt. Doch damals hatte ich überhaupt keine Ahnung und ließ mir auch nichts sagen...

    Leitungen
    Werkstatt

    alte Werkstatt

    Die Decke mit Paneele war "Holzbraun, die Wände waren mal weiß.

    Hunderte Schrauben hielten irgendetwas an der Wände, die aus 22er Spanplatte besteht.
    Der Boden war mehr als schrecklich. Die PVC-Paneele war auseinander gedriftet wegen der ständigen Temperaturunterschiede. In der Mitte haben sie sich gewölbt.

    Einen solchen Boden in einer Werkstatt...nein, da kann ich nur abraten.

    Ehrlich, zunächst wusste ich nicht wo ich überhaupt anfangen sollte. Also habe ich einen Eimer Wasser mit Spülmittel geholt und die Wände abgewaschen. Dadurch habe ich 2 Vorteile. 1. die Wände sind staubfrei und 2. kenne ich jede zu beachtende Ecken und Flächen für die spätere Bearbeitung.

    Nach dem Reinigen habe ich mit Acryl sämtliche Schraubenlöcher und Fugen "verschmiert" und hart werden lassen.

    Wände spachteln

    Wände renovieren

    Nach dem Spachteln aller Unebenheiten und schließen aller Bohrlöcher habe ich die Wände grob mit der ROTEX geschliffen.
    So wie in diesem Bild sah es aus.

    Schon beim Start war ich frustriert, denn ich wusste gleich, dass es nicht einfach sein wird. Und langweilige unnötige Arbeit.

    Nach dem Schleifen habe ich die Wände lackiert. Mit Wilckens Fensterfarbe. Warum keinen einfachen Buntlack? Ehrlich, Buntlack werde ich nie wieder benutzen. Der Fensterlack kostet ein paar Mark mehr, aber hat alle Vorteile auf seiner Seite. Gleichmäßiger Verlauf, bessere Deckung, seidige Glanz und nach Durchtrocknng undurchsichtig.

    Auch die braune Decke ist nun (fast) weiß. Mindestens zweimal muss lackiert werden.

    Bodenplatte

    Bodenplatte ergänzen

    Meine damaligen Überlegungen konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Warum habe ich die Maschinen auf eine Siebdrückplatte und nicht gleich auf den Boden gestellt? Nun, die Antwort finde ich nicht ehr.
    Wie auch immer. Die OSB-Platten haben eine Stärke von 30mm. Wahrscheinlich wollte ich "das Beste" für den Boden. 
    Beim Holzhändler habe ich mir die Ausgleichsplatte zuschneiden lassen und diesen Bereich damit ausgelegt und somit ausgeglichen.

     

    OSB-Platte
    Vinyl-Laminat

    Vinyl-Platten legen

    Nach dem Reinfall mit den Vinyl-Paneelen in der neuen Werkstatt hatte ich nicht vor, diesen Fehler noch einmal zu machen.

    Deshalb habe ich nach "Werkstattboden" im Netz gesucht und musste feststellen, dass die Preise dafür einfach zu hoch sind.
    Dies soll eine "Waschküche" geben und ist keine Garage.

    Also habe ich beim Holzhändler Vinyl-Platten gekauft. Knapp 900x470mm groß.
    Reine Faulheit kleinere Formate zu legen.

    Natürlich fehlten letztendlich nur sehr schmale Stücke am Ende. Für 5cm eine komplette Platte opfern? Nein, Ich habe mit den Resten improvisiert.

    Diese Seite wird man nicht mehr sehen, wenn die Maschinen auf Sockeln dort stehen.

    Sockelleiste

    Sockelleisten und Decken-Abschlussleisten anbringen

    Sockelleisten gibt es "roh" beim Holzhändler.
    Also wieder lackieren. So auch die Deckenleisten als Rechteckleiste.

    Mit dem Druckluftnagler waren alle Teile schnell angebracht.

    Restarbeiten

    Die Sockel für die Waschmaschine und Trockner sind fertigt.
    Die Sockel sollen einfach nur die Arbeit an den Maschinen zu erleichtern. Kein Bücken mehr nötig.

    Sockel Waschmaschine
    Waschmaschinensockel