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mein Zyklonabscheider

Tausende Zugriffe auf den Zyklon-Post zeigen mir das Interesse anderer Holzwerker an diesem System.

Früher habe ich die Selbstbauten im Netz ignoriert und vielleicht auch mal hin und wieder belächelt. Das war ein Fehler.

Ich bin bestimmt nicht geizig, doch fast Euro 7,00 für einen Festool-Staubbeutel ausgeben zu müssen, ist kein gutes Gefühl. Und ich hatte viele volle Staubsaugerbeutel!

So habe ich mir die Einzelteile im Netz bestellt und in meiner Werkstatt zusammen gesetzt. Das ging alles recht schnell.
Das Prinzip des Fliehkraftabscheiders war mir immer bekannt, doch in eine Holzwerker-Werkstatt? „Die paar Pfennig“ für die Staubsaugerbeutel kann man doch bezahlen, oder?

Wenn man aber 2-3 Staubsaugerbeutel im Monat benötigt, sind das keine Pfennige mehr.
Vom Kauf eines solchen Zyklonabscheiders hat mich auch der Platzmangel in meiner Werkstatt zurück gehalten. Wohin damit? Na ja, den großen Staubsauger hatte ich schon an der Wand montiert. Ätzend, der Staubbeutelwechsel. Ich musste immer den kompletten Staubsauger herunter heben.

Der Zyklonabscheider sollte dieses Problem auch lösen. So sollte ich ja nur die Tonne leeren müssen.

Den Zyklon habe ich im Ebay gekauft. Für Euro 21,00. Das Spundfass bei Amazon für damals Euro 19,00. Also so viel, wie für 6 Staubbeutel!

Der erste Test war gut. Allerdings hatte ich das gleiche Problem wie viele Andere. Vakuumknall!

Darum habe ich ein Ventil in den Deckel eingebaut. Dies sollte das Problem lösen. Hat es aber nicht!

Aber was macht das schon? Und…wann kommt das mal vor? Wenn die Absaugkonstruktion/Schläuche in Ordnung sind, sollte dieser Fall so gut wie nie vorkommen. Und hier hatte ich recht.

Stationär in der Werkstatt eingesetzt, spart der Zyklonabscheider viel Geld durch die Einsparung der Staubsaugerbeutel. Das Aufnahmevermögen des angeschlossenen Staubsaugers spielt dabei keine Rolle. Nur die Leistung dessen.
Die Anschlüsse dieses Zyklons passen zu denen des Festool-Saugers, OHNE Adapter.

Ich kann jedem raten, der sich für einen Zyklnabscheider interessiert, sich diesen zuzulegen.

 

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Zyklonabscheider selber bauen

Eigentlich benötige ich keinen Zyklonabscheider.
Aber nachdem ich meinen zweiten Staubsauger an die Wand gebaut habe, muss ich zum Beutelwechsel den kompletten Sauger von der Halterung herunter heben.
Das Handling der Beutel und deren Wechsel ist sauber und angenehm. Das werde ich bei einem Zyklonabsauger nicht mehr haben.
Ein weiterer Vorteil eines Zyklonabscheiders ist das Einsparen der Staubsaugerbeutel. Das ist aber nur nebensächlich für mich.

Hauptgrund ist das bequemere Entleeren.

Bauteile

Gesucht habe ich nach geeigneten Bauteilen im Netz.
Den Zyklonabscheider habe ich für weniger als Euro 20,00 inkl.Versandkosten bei Ebay erstanden und das Spundfass bei Amazon für Euro 18,47 inkl. Versandkosten.
Soll heissen, dass ich mit dem Kauf eine Packung Staubsaugerbeutel entgegensetzen kann.

Den Holzring habe ich zur Verstärkung gebaut. Geht Ruckzuck! Die Schrauben durch den Deckel, 6mm Schloßschrauben mit selbstsichernden Muttern, hatte ich noch. Innerhalb 30 Minuten stand das Teil.

Nun zum Test.

Ich habe nur einen geringfügigen Nachlaß der Saugleistung feststellen können. Aber er ist da! Der abgesaugte Staub und die Späne landeten tatsächlich im Faß; also nicht im Sauger.
Die Anschlüsse vom Festool CTL passen auf die Anschlüsse des Zyklons. Ohne Adapter.
Morgen baue ich das Teil neben dem Sauger an die Wand und probiere es mit der Tischfräse und der Tischsäge.

Alles in Allem: eine gute Entscheidung.

Nach meine zuerst sehr schlechten Meinung über diesen Zyklonabscheider habe ich diesen unter Echtbedingung getestet.
Toll!
Das Teil funktioniert super.
Ich habe es testweise mal zwischen den Staubsauger gesteckt und wirklich viel gesägt.
Und? Alles ist in diesen Abscheider gelandet. So kann man echt Geld sparen.
Ich habe schon die erste Tonne entsorgt.

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Schneidebrett aus Eiche mit Meranti

Letzte Woche habe ich 4 Planken amerikanische Weißeiche gekauft. Eigentlich gedacht für eine Beleuchtungswand im Wohnzimmer. Habe ich durch den Dickenhobel geschickt und bekam wirklich gut aussehende Eiche.
Als mein Nachbar die Bretter sah, fragte er mich gleich nach einem Schrankbau für ihn. Ehrlich, hätte ich gern gemacht. Doch war mir dieser Aufwand der Holzzubereitung einfach zu viel. Auch wäre das Holz für den Schrank teuer geworden.
Aber das nur am Rande.
Heute hatte ich Lust auf ein Schneidebrett, kombiniert meit Eiche und Meranti.

Zuerst habe ich die Eiche gehobelt.
Für Eiche und Fichte ist der Festool-Staubsauger über den Zyklon am Hobel noch ok. Bei Ahorn hört der Spaß auf. Aber das ist ein anderes Thema.

Eiche hat kleine kurze Späne beim Hobeln. Über die Absaugung gehen rund 70% der Späne weg. Der Rest bleibt draussen. Damit kan ich leben.

Für das Schneidebrett benötige ich 2 exakt gleich starke Bretter. Die Grundlänge ist 50cm. Breite jeweils 16cm.
Die Bretter habe ich allseits gehobelt; auch die Kanten. So kann ich sicher sein eine ebene Fläche zum Verleimen zu haben.

Nach dem Hobeln habe ich mir die richtige Lage der beiden Stücke gesucht.

Die Leimkante sollte nicht auffallen und die Oberfläche gleichfarbig sein.
So passte es ganz gut und die Kanten selbst waren einandfrei; ohne Macken oder Ausrisse.

Vor dem Verleimen habe ich noch 5 Lamellos eingesetzt. Die Maschine ist so genau, dass die Stücke exakt gleich hoch zusammen passen und nicht mehr korrigiert werden müssen. Zum Leimen nehme ich Propellerleim. Besser als der von Ponal, meine ich.
Der Leim konnte über Nacht ziehen. Ansonsten reicht ´ne halbe Stunde.

Dieses geleimte Holz habe ich auf 304mm Breite gesägt. Der Hobel soll das ja schaffen. Und? Ging durch wie Butter.

Das Rohbrett ist plan, sauber und von der Leimkante nichts zu sehen.

Besäumt habe ich ausnahmsweise auf dem MFT/3. Weil die Tischsäge noch mit Holz vollgestapelt war. Der MFT/3 ist so nicht schlecht. Solange dieser nicht an eine Wand gestellt werden muß! Freistehend ist der Tisch ok, doch mit der Anschlagschiene zu arbeiten, wenn der Tisch an die Wand muss, ist NICHT möglich. Wie auch immer, der Tisch hat mir lange geholfen.

Die Griffleisten habe ich auf der Bosch Tischkreissäge GTS 10 XC gesägt. Seit ich diese Tischsäge habe, gerät der Sägetisch MFT/3 immer mehr in den Hintergrund. Die Tischsäge ist genauer. Keine Schläuche, die stören.
Bei Rubart.de bekommt man auch die blaue Serie von Bosch. Jede Menge Auswahl an Bosch-Maschinen.
Ich finde die Bosch-Tischsäge besser als die von Festool. Ich kann vergleichen! Die Schiebetische an den Festoolsägen: unübertroffen! Weich wie Butter. Aber diese Tisch nehmen viel Platz ein und sind für größere(längere Stücke zu klein und zu weit weg vom Sägeblatt.
90% der Schnittqualität ligen am Sägeblatt! Das serienmäßige Blatt von Bosch habe ich gleich gegen ein Gutes ausgetauscht.
Die Säge kann ohne Sorge genau auf den Millimeter eingestellt werden und der Anschlag ist genau parallel. Was will man mehr?

Die Griffmulden habe ich mittel der Festool Frässchablone MFS 400 gefräst. Tolles Teil! Hab auch die 700er Schienen und so sind alle eckigen Fräsungen abgedeckt.
Früher habe ich das mit selbsgebauten Schablonen gemacht. Ätzend! Nie richtig genau und das Holz (Ränder) fransen aus. Die eckigen Schablonen habe ich entsorgt. Diese waren ja nicht flexibel in der Verstellung. Die runden Schablonen natürlich nicht!

Die Fräsung ist 10mm tief, 16mm breit und 150mm lang. Habe ich mit der OF 1400 gemacht; Spiralfräser.

Erst nach dem Fräsen habe ich die Griffleisten durch den Hobel geschoben. So habe ich Superkanten!

Die Leimung zum Brett muss perfekt sein. Deshalb auch wieder die Lamellos rein. Meine erste Dübelfräse war von FERM. Nach wenigen Fräsungen habe ich diese meinem Nachbarn geschenkt. Warum?… Jetzt arbeite ich mit der Lamello Zeta P2. Kein Vergleich! Fräsen und passt!

Die Lamellos bieten nicht nur sichereren Halt beim Leimen, sondern vermeiden auch das Verrutschen.

Vor dem Leimen habe ich die untere Kante bereits gerundet. Da komme ich ja nach dem Leimen nicht mehr mit dem Fräser ran. Für das Runden habe ich die Festool MKF 700 Q genommen. In dieser habe ich immer nur den 2mm Abrundfräser drin; für die ABS-Kanten.

Ich benutze „Propellerleim“, nicht mehr Ponal wasserfest. Erstens ist dieser Leim wesentlich billiger und zweitens hält er besser. Auch wasserfest.

Die Kastenzwingen von Bessey lassen sich extrem gut spannen und bringen den Druck dort hin, wo er benötigt wird. Leider habe ich nur 2 800er und muss dann eine Längere nehmen. Sind nicht billig, aber die Besten.

Das Öl gibt dem Schneidebrett erst ein Gesicht. Vorher von der Farbe her stumpf und gleich, nachher seidenmatt und unterschiedlich in der Farbe.

Das Schlimme am Öl ist, es zeigt alle Fehler, die man vorher gemacht hat. Sägeblattspuren, Verbrennungen, Riefen… Aber hier sieht man nichts! Ist auch nicht gepfuscht.

Zum Schluss habe ich noch „Füße“ angebracht. Kleine Kunststoffteile zum Einbohren. Jetzt ist das Brett rutschfest und kann gleichzeitig keine Kratzer auf der Aufstellfläche hinterlassen.

So, wieder was fertig!

Zu sehen auch in Holzwerkerblog-Shop.

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Abfallschrank

Abfallschrank

Eine kleine Ecke im Flur war noch frei. Dort lagerte bzw. sammelte meine Frau ein paar leere Weinflaschen und Altpapier für den Abfall. Irgendwie gestapelt. Sah nicht so cool aus. Deshalb habe ich für diese Ecke ein Schränkchen gebaut.

Eins mit Deckel und passendem Fach für leere Flaschen. Ausserdem noch genügend Platz für alte Zeitschriften.

Der Deckel hat Topfscharniere, aufliegend. Geplant habe ich den Schrank kompltett mit beschichteter Spanplatte, aber es kommt immer anders…

Das Holz habe ich aus der Zeichnung bemessen, in die Zuschnittsoftware geschoben und dann zum Holzhändler gesendet. So hatte ich meine Zuschnitte.

Für die Verbindungen habe ich die Lamello Zeta P2 Fräse eingesetzt. Das Arbeiten mit den Lamellos ist wesentlich einfacher und schneller als mit der Festool DOMINO Fräse. Und! erheblich billiger!

Beim Fräsen habe ich mir überlegt, dass der Schrank komplett weiß doch recht steril aussehen würde. Da fiel mir die Eichenplanke ein, die ich für einen Bilderrahmen zurück gelegt hatte.

Gut, war nicht breit genug. Mache ich halt Leimholz.

Gesagt, getan. Als erstes musste die Kante besäumt werden. Das geht einfach und schnell mit der Tauchsäge auf der Führungsschiene. Hier konnte ich die kurze Schiene nehmen. Das Sägen geht auch ohne Zwingen, solange die Schiene in der Breite aufliegen kann. Mit einem vernünftigen Sägeblatt gibt es keine Brandspuren.

 Auf dem neuen Hobel habe ich die Stücke auf 19mm Stärke gehobelt und auch „abgerichtet“ auf dem Hobel! Geht prima!

Beim Hobeln muss man auch auf die Richtung der Maserung achten. Gegen die Maserung gibt es eine nicht so gute Oberfläche. Das hatte ich schon bei meinem Schreiner gesehen, wie er die Stücke in den Hobel schoben hatte. Erst aussuchen!

Leider waren auch beide Stücke zusammen nicht breit genug. Ein Stückchen dran heften wollte ich auch nicht. So habe ich das dritte Stück so zugeschnitten, dass es in die Mitte passt. Sieht besser aus.

Auch musste ich noch improvisieren, denn ich hatte die Höhe der Flaschen unterschätzt. Statt 30cm brauche ich 33cm. So werde ich noch eine Hirnholzleiste ansetzen.

Am Ton des Staubsaugers kann ich schon den Füllstand erkennen. 

Der Zyklon war voll. Habe ja auch eine Menge gehobelt. Vorher die Fichte und jetzt die Eiche. Dazu noch die Tischsäge und die Fräse. Normalerweise hätte ich schon den 2. Staubsaugerbeutel in den Sauger einsetzen müssen. Brauche ich aber nicht mehr wegen des Zyklonabscheiders. Das ist ein erheblicher Vorteil! Ein Beutel kostet knapp Euro 5,00.

Einfach den Inhalt des Fasses in den Abfallbeutel schütten und fertig.

Nachdem ich das Einsatzstück gesägt und gehobelt hatte, habe ich erst mal überlegt, wie es am Besten ind die Zusammenstellung passen könnte.

Na ja, viele Möglichkeiten hatte ich ja nicht und für einen Abfallschrank sollte es nicht die große Rolle spielen. Aber man lernt immer wieder dazu…

Sonst hätte ich DOMINOS für das Verleimen benutzt. Jetzt aber Lamellos. Macht mehr Spaß.

Die Lamellos sorgen für einen geraden Sitz der zu verleimenden Teile. Na ja, und es hält besser.

Immer wieder sehe ich im Netz Bilder mit vom Sägen verbrannten Kanten.
Das hatte ich früher auch und wusste nicht wie ich das vermeiden konnte.

Das ist heute nicht mehr so. Ich habe sehr gute Sägeblätter. Verschiedene Materialen verlange auch verschiedene Blätter.  Auch der Vorschub ist wichtig. Zu schnell gibt Ausrisse, zu langsam Brandspuren.
Standardblätter sind Käse!

Die Front hatte ich nun soweit fertig und ich konnte an den Probesteck rangehen. Jetzt erst bemerkte ich die zu geringe Tiefe des Schachtes.

Deshalb die Hirnholzleiste. Ok, macht nicht nur haltbarer, sondern sieht auch noch besser aus. Muss man sich ja schön reden…

Die Verlängerung war schnell fertig. Nur das Zusägen und wiederholte Hobeln hält auf. Ich muss ja auf meinen 7 qm alles wieder verschieben und umräumen.

Die Löcher für die Topfbänder hatte ich früher mit der Fräse gebohrt. Heute mache ich das mit dem Akkuschrauber und dem Fräser. Geht genau so!

Zum Anzeichnen benutze ich die Hettich-Schablone. Habe ja auch Hettich Topfbänder. Zum Bohren der Schraubenlöcher benutze ich den Festool-Zentrierbohrer. Tolles Teil.

Jetzt kommt dier Zeitpunkt wo der Elefant das Wasser lässt! Verleimen.

Wenn alles passt, lässt sich das bequem in 10 Minuten erledigen.

 Alles unter Zwingen.

Apropos Zwingen. Ich benutze Bessey-Zwingen. Gibt nichts Besseres. Hie habe ich auch noch billige Zwingen drin. Die biegen sich und beim Zuschrauben wandert der Teller ganz schlimm. Das passiert bei den guten Zwingen nicht.

So feddich! Deckel drauf und hinstellen!

 

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Festool und das Zubehör

Festool bietet viele Werkzeuge als Set an. Manchmal ein Muß, das andere mal ganz nützlich. Aber auch bei einigen Maschinen unnütz.

Natürlich habe ich immer alles im Set gekauft, da ich immer dachte es wäre 1. billiger und 2. ein Muß. So denken wohl viele Holzwerker.

Hier möchte ich mal einige Beispiele für nützliches, wie auch überflüssiges Zubehör aufzeigen.

Dies sind KEINE Kaufempfehlungen, nur meine Erfahrungen.

Die Festool Dübelfräse DF 500 Q

Die Fräse habe ich im SET gekauft. Dabei ware zusätzlich der Leistenanschlag und der Queranschlag. Beides habe ich noch NIE benötigt.
Leistenanschlag:
Aufgrund der gut ablesbaren Skala an der Fräse, kann man bei der Arbeit die Mitte, oder auch ein anderes Maß, sehr gut einstellen. Bei einer hohen Serienfertigung kann diese nützlich sein.
Queranschlag:
Habe ich nie gebraucht.

Beim Kauf des Plus-Koffers hätte ich fast Euro 70,00 gespart.

Die Höhe des Tisches wird über einen Plastikhebel festgesetzt. Beim Arbeiten hatt sich in letzter Zeit immer wieder die Höhe verstellt und die Dübellöcher waren ausser Maß. 2 mal war die Fräse bei Festool. „Kein Fehler feststellbar“. Ich arbeite nicht mehr gerne mit dieser Fräse.

Akku-Bohrschrauber CXS

Lange Zeit habe ich nur den Akkuschrauber 18+3 benutzt. Selbst für kleinste Schrauben. Bis ich diesen Akku-Schrauber in der Hand hatte! Tolles Teil.

Auch diesen habe ich im Set gekauft. Obwohl ich skeptisch war gegenüber dem Winkelaufsatz.
Doch irgendwann brauchte ich diesen Aufsatz und bin nun der Meinung: ein MUSS. Damit kommt man in die unmöglichsten Ecken.

Auch das Bohrfutter sollte man haben. Zwar passt auch der von der 18+3, doch nicht jeder hat mehrere Akku-Schrauber. Der Winkelaufsatz passt ausschliesslich auf die CXS.

Also SET kaufen.

Montagepaket Akku-Bohrschrauber und Pendelstichsäge

Mein zweites SET.
War im Angebot und von Werkzeugen in der Werkstatt hatte ich keine Ahnung.

Akku-Schrauber 18+3:
Starkes Gerät! Jahre habe ich nur damit gearbeitet. Gibt aber dicke Arme. Für den Möbelbau, meiner Meinung nach, nicht Sooo gut geeignet, weil zu groß.

Akku-Pendelstichsäge:
Meine Ausführung macht schräge Schnitte. Ausrisse auch mit Splitterschutz. Und AKKU! In der Werkstatt benötige ich keine Akku-Stichsäge. Viel zu schwer und unhandlich. Also sollte man vorher überlegen, ob eine Akku-Stichsäge wirklich nötig ist. Die Stichsäge benötige ich so gut wie nie.

Tauchsäge TS 55 R

Natürlich wieder im Set.
Eine Tauchsäge muss auch geführt werden bei guten Schnitten. Also eine vernünftige Führungsschiene sollte schon dabei sein. Im Set kostet die Führungsschiene knapp Euro 60,00 mehr. Das lohnt sich.

Also SET kaufen.

Oberfräse OF 1010

Klar…wieder im Set mit der 800er Führungsschiene. Heute bin ich froh darüber.
Durch diesen Kauf habe ich jetzt 3 Führungsschienen. Eine 1400er zum Fräsen des 32er-Systems, eine normale 1400er und eben diese 800er. Ideal für kürzere Schnitte auf der Werkbank.

Auch das Fräserset war dabei. Als Neuling mit einer Oberfräse ist es ratsam dieses Set zu kaufen. Die enhaltenen Fräser wird man sicher benötigen und diese sind im Einzelkauf wesentlich teurer. Allerdings ist der Längsanschlg ein Schlag ins Wasser. Den habe ich nachgerüstet. Gefunden auf holzwerkerblog.de

Also das Set OF 1010 EBQ-Plus + Box-OF-S 8/10x HW

Oberfräse OF 1400 EBQ-Plus

Hab ich ohne die Fräserbox gekauft. Hatte die Fräserbox ja schon. Ausserdem sollte diese Fräse in einen Frästisch eingebaut bleiben. Aber dazu ist diese Fräse viel zu Schade. Die Fräse ist handlich und stark. In den Frästisch habe ich die OF 2200 eingebaut. Heute arbeite ich hauptsächlich nur damit. Die kleine Fräse ist nur für „leichte“ Arbeiten.

Das Zubehör dieser Fräse ist sinnvoll und ausreichend.Auch ist es möglich mit 12mm Fräsern zu arbeiten!

Die Plus-Packung ist meiner Ansicht nach ausreichend.

Oberfräse OF 2200 EB-Plus

Für den „Hausgebrauch“ nicht geeignet. Eher für Küchenbauer oder für den Frästisch. Dafür habe ich auch die Fräse gekauft. Doch wenn ich mal eine so starke Fräse brauche, kann ich sie schnell aus den Tisch kurz ausbauen.

Zu dem Set kann ich nichts sagen, da ich es im Einzelnen nicht kenne.

Hier passen 8 und 12mm Fräser rein!

Linearschleifer DUPLEX LS 130 EQ-Plus

Mein zweites Werkzeug. Damit wollte ich die Vertiefungen der Federbrette am Haus schleifen. Da gibt es zuschneidbare Schuhe für. Bringt aber nichts. Sieht im Video gut aus, doch das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend.

Zum Schleifen von „Ecken und Kanten“ sehr gut! Leisten lassen sich sehr gut schleifen ohne die Kanten zu runden. Ich möchte ihn nicht mehr missen.

Kann man haben, muß man aber nicht unbedingt.

Beim Kauf von Formschuhen unbedingt auf die Farbe achten! Der Schaum MUSS weiß sein. Wenn der Schuh dunkel ist wird/ist er porös und ruckzuck kaputt.

Kapp-Zugsäge KAPEX KS 120 EB

Eine wirklich gute Säge. Diese gibt es in verschiedenen Sets für Langholz. Das brauchte ich nicht.

Beim Kauf ist aber zu beachten, dass die Anschlagbacken wirklich gerade sind! Wenn nicht, gibt es schiefe Schnitte und/oder das Sägeblatt brennt das Holz an. So ist es bei meiner Säge. Leider aus der Garantie… Absolut ärgerlich.

Lobenswert sind die genauen Laserstriche. Diese lassen sich je nach Sägeblattdicke manuell einstellen.

Eine 2. Werkstückklemme wäre auch schön. Doch die kostet mir zu viel.

Kantenanleimer CONTURO KA 65 Set

Mein Lieblings-Spielzeug. Habe ich komplett als Set im Netz gekauft. Wesentlich billiger als der Normalpreis von Festool.
Festool sollte die Maschine grundsätzlich als Set verkaufen. Ohne das Zubehör ist ein vernünftiges Arbeiten mit dem Gerät gar nicht möglich.
Wie bekomme ich die Enden der Kanten sauber abgeschnitten? Wie bekomme ich die Kleberreste von der Kante weg?… Alle Hilfsmittel dafür sind im Set enthalten. Also immer das Set kaufen!

 

Modul-Kantenfräse MFK 700 EQ/B-Plus

Diese Fräse benutze ich nur in Verbindung mit dem Kantenanleimer. Das ständige Wechseln des Fräsers und das Einstellen in einer anderen Oberfräse war mir zu umständlich. Der Kauf in Verbindung mit dem Kantenanleimer hat sich gelohnt. Die Arbeit geht schnell von der Hand.

Ich habe die Fräse ohne besonderes Zubehör gekauft.

Vakuumpumpe und Spanneinheit VAC SYS Set SE1

Anfangs habe ich das Kanten der Platte auf dem Arbeitstisch erledigt. Doch für schmale oder kleinere Teile geht das schwer oder gar nicht mehr. Nicht ohne Grund wird im Werbevideo für den Kantenanleimer dieses System verwendet.

Das Teil ist nicht billig. Aber sehr hilfreich auch für andere Arbeiten. Das Kleben der Kanten geht damit rasen schnell.

AAABER!

Dazu benötigt man wirklich den Zubehör-Systainer VAC SYS VT Sort! Der Vakuumteller im normalen Lieferumfang ist für viele Dinge zu groß! Diese zusätzlichen Teller sollten im Lieferumfang grundsätzlich vorhanden sein!!

Tischfräse TF 2200-Set

Wenn Tischfräse, dann richtig. Hätte ich gleich kaufen sollen. Aber dann hätte ich nicht die Vorzüge der OF 1400 kennen gelernt.

Der Tisch selbst ist praktisch klein. Es gibt Verlängerung und Verbreiterung. Brauche ich nicht. Wahrscheinlich. Und ausserdem ist das Zubehör zu teuer bei Festool! Auch Fügen ist auf dieser Tischfräse möglich. Wenn man die Preise der Einzelteile eines Selbstbaues summiert, ist man auch nicht weit weg von diesem Kaufpreis. Es gibt etliche Anbieter mit 30% Rabatt!

Absaugmobil CTL MIDI

Mein erster Staubsauger. Dieser ist bis heute täglich in Betrieb! Allerdings nur für die Handmaschinen tauglich. Für Frästisch und Tischsäge zu klein!
Der Staubbeutelwechsel ist lästig und teuer. Ein Zyklonabscheider schafft Abhilfe. Diesen habe ich an meinen Grösseren zwischen gebaut.

Ganz wichtig ist das Standard-Reinigungsset D 27 / D 36 S-RS! Nach jeder Arbeit sauge ich die Reste damit auf. Ohne geht gar nicht! Dieses Set passt auch auf den CTL 28!

Absaugmobil CLEANTEC CTL 26 E

Mein zweiter Staubsauger. Der Kleine schaffte das alles nicht mit den Stationärmaschinen. Dieser hat zwar die gleich Leistung wie der MIDI, doch größere und bessere Schläuche. Ausserdem habe ich einen Zyklon vorgeschaltet und spare somit die Staubbeutel.

Den Filter kann man einfach mit Druckluft reinigen. Nicht immer neu kaufen. Auch ist eine „bessere“ Staubklasse im Hobby-Bereich nicht nötig!

Multifunktionstisch MFT 3

Nach meinem Black&Decker Plastiktisch ein ernormer Fortschritt! Dieser Tisch hat mir auch erhebliche Dienste geleistet. Doch heute würde ich ihn nicht mehr kaufen. Rechtwinklige Schnitte sind ok, aber schräge Schnitte? Viel zu aufwändig! Da kann man mit der Führungsschiene mit Tauchsäge schneller und bequemer arbeiten. Ausserdem hat sich meiner Meinung nach auch die Qualität der Arbeitsplatte nachteilig verändert. Aufquellen nur bei einzelnen Wassertropfen. Viel zu teuer!

 

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Winterlager Mähroboter Husqvarna Automower 305

Die Saison des Rasenmähers ist zu Ende.
Jetzt soll es dem Mähroboter Husqvarna Automower 305 im Winterlager gut gehen.

Im letzten Jahr habe ich eine Inspektion beim Händler durchführen lassen. Damals dachte ich noch an den Sinn einer Inspektion für den Rasenroboter.
Was wurde gemacht? -> Prüfung der Software auf Aktualität, Sichtprüfung Beschädigungen, Akku-Zustand, Säubern des Mähroboters.

Für diese Inspektion habe ich knapp Euro 100,00 bezahlt. Dafür muss ich aber noch 2 Doppelwege zum Fachhändler dazu rechnen.

In diesem Jahr werde ich den Mähroboter nicht mehr in die Inspektion geben.
Nicht nur wegen der Kosten dafür und des Zeitaufwandes, sondern vielmehr weil ich mir diese Dinge zu machen selbst zutraue. Die Prüfung eines Software-Updates habe ich bereits beim Händler kostenlos durchführen lassen.

Vom Upgrade des Mähroboters mit einer Gleitplatte hatte mir der Händler abgeraten. „Nicht nötig!“. Ich habe es doch gemacht und bin mit dieser Entscheidung mehr als zufrieden.

Heute habe ich den Rasenroboter zuerst komplett gesäubert. Mit dem CTL 26 E und einer Bürste geht das recht schnell. Dabei ist die Reinigung und ggfs. Schmierung des Hinterrades schon wichtig. Sollte dieses tatsächlich defekt sein (2 Hälften) ist ein Austauch absolut einfach und preisgünstig. Gekauft habe ich bspw. den Umbausatz Gleitplatte im Set bei MyAutomower.

Hier fange ich „rückwärts“ an. Die Gleitplatte mit Mähwerk habe ich bereits ausgebaut und mit Pril-Wasser gründlich gereinigt. Wenn das Gras feucht ist, stinkt es wirklich schlimm. Wegen des Zyklon-Abscheiders habe ich trotzdem den Rasenroboter ausgesaugt. Ohne Abscheider würde ich das nicht noch einmal machen, denn dann landet dieser Modder im Sauger und nicht im Abscheider.

Die Messer kaufte ich damals bei einem Händler im Ebay und bin auch bis heute dabei geblieben.

Gut, ich habe im Sommer jede Woche die Messer gewechselt. Gerade dann macht es sich bezahlt, diese preisgünstigen Messer zu kaufen. Die Qualität ist die Gleiche, denn ich hatte auch mal die „teuren“ Messer von Husqvarna.

Seit der Umrüstung mit der Gleitplatte benötige ich weniger Wechsel der Messer. Die Messer verschmutzen kaum noch und bleiben auch länger scharf. Der Rasenroboter läuft auch leiser!

Nicht vergessen werden darf die Reinigung der seitlichen Ladeplatte am Rasenroboter. Diese bestehen aus Kupfer und sollen für den störungsfreien Ladevorgang in der Ladestation sorgen. Diese sind tatsächlich bereits schon korrodiert.
Mit einem gebrauchten Schleifpapier ist das Schleifen des Oxid schnell erledigt. Auch das Ladeplatten-Gegenstück in der Ladestation nicht vergessen.

Nach 2011 wurden bereits neuere Hinterräder in den 305 eingebaut. Das Hinterrad hat eine verbesserte Dichtung und längere Lebensdauer.

Für eine verbesserte Funktionssicherheit des Hinterrads ist es ratsam, dieses zu reinigen.
Solange das Lager keine Störgeräusche produziert und die Lagerdichtung intakt ist, muss keine vorbeugende Auswechslung der Lager vorgenommen werden.

Wichtig für das Winterlager ist das Vollladen des Akkus. Es war im letzten Jahr nicht notwendig diesen auszubauen oder nachzuladen.

Tests können im versteckten Benutzermenü durchgeführt werden. Durch Tastenkombination zu erreichen.

Im Frühjahr hatte ich einen Schaden am Laufrad. Durch die ständigen Drehungen reiben sich die Räder ab und lösen sich auf.

Kein Problem ein Rad zu tauschen! Und günstig!

Im rechten Bild sieht man schon das nächst fällige Rad, das getausch werden muss. Das werde ich aber erst im Frühjahr bestellen und tauschen. Wer weiss, wass bis dahin passiert.

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