Eichenschrank für die Fräser
Die Fräser für meine Oberfräsen wurden immer mehr.
Zuerst lagen sie nur in der Schublade und die Suche nach dem richtigen Fräser wurde immer schwieriger.
Jetzt hatte ich ein paar Eichenbretter, aus denen ich einen Schrank für die Fräser bauen konnte.
Die Fräser sollten auf einer schrägen Fläche schnell zu sehen und zu entnehmen sein.
Hobeln und abrichten
Die Bretter habe ich zunächst abgerichtet und anschliessend alle auf eine gleiche Dicke gehobelt. Das Holz habe ich doppelt auf gleichem Maß durchgezogen. Auch beim zweiten mal wird noch Holz abgetragen.
Leimholz herstellen
Das breiteste Teil ist die Tür. Nur das Holz ist nicht breit genug, also muss ich Leimholz machen.
Das ist ganz einfach. Man darf nur die oberen Zwingen nicht vergessen, sonst wölbt sich die Platte.
Hirnholzleisten
Damit sich nichts wölbt, habe ich das Türblatt mit Hirnholzleisten versehen. Das sieht viel besser aus,
Rahmenteile zuschneiden
Alle Teile sind nun abgelängt und auch die Einsätze, die als Fräserhalter dienen, sind mit der richtigen Gradzahl angeschrägt.
Wandhalterung
Dieser Schrank hat keine komplette Rückwand.
Für die Befestigung an der Wand genügt eine Leiste im hinteren oberen Bereich des Eichenschrankes. Es werden nur 2 Löcher für die Schrauben benötigt.
Montage Rahmen
Der Rahmen wird mit Lamellos verleimt.
Da die Rückwand zur Gewährleistung der Rechtwinkligkeit fehlt, muss beim Verleimen manuell auf die Rechtwinkligkeit geachtet werden.
Topfbänder montieren
Die Tür wird über Topfbänder gehalten. Nur Hettich oder Blum! Alles ander ist aus meiner Sicht Müll.
Mittlerweile kann ich das ohne Oberfräse; nur noch mit dem Akkuschrauber.
Endmontage
Die Zwischenbretter werden über eine verdeckte Verschraubung mit dem Rahmen verbunden. Die Tür ist drin und der Griff montiert.
Der Schrank ist mit 2 Schrauben an der Wand befestigt.
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