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Schleifen

Kaminverkleidung für den ETW Optiflame®

Wir haben einen kleinen Elektrokamin mit verblüffendem Flammenbild. Leider sieht er allein ziemlich verloren aus. Deshalb baue ich eine Kaminverkleidung für den ETW Optiflame®. Nichts besonderes, einfach nur aus Fichte-Leimholz, weiß lackiert. Das passt auch so zu den Sideboards im Landhausstil. Im Netz gibt es jede Menge Beispiele für einen solchen Umbau. Ich habe mich für eine einfache Ausführung entschieden.

Passprobe

Eigentlich hätte ich den Rahmen gern größer gebaut, doch der für den Kamin vorgesehene Platz lässt dies leider nicht zu. Das Holz wird größeren Temperaturunterschieden ausgesetzt sein und auch gerade deshalb habe ich mich für die billige Fichte entschlossen. Im übrigen kann ich auch über das preiswerte Material feststellen ob ich ähnliche Projekte aus höherwertigem Material bauen werde. Zunächt habe ich alle Teile geschliffen. Fichte ist sehr weich und der Look soll nicht perfekt sein. So habe ich nur einmal geschliffen.

Leisten fluten

Rillen fräsen

Die Frontseite besteht aus den Seitenständern, die mit „Rillen“ vesehen sein sollen. Je 3 Rillen reichen und sind auch normal. Gefräst habe ich die Rillen mit der DeWalt-Oberfräse. Ich war ja immer ein Festool-Fan, doch wenn man mal über den Tellerrand hinaus sieht…. auch andere Produkte sind super! Heute würde ich niemals mehr eine Oberfräse mit „Pistolengriff“ kaufen. Die kleine DeWalt ist so bequem und geschmeidig. Gut, das Handling mit dem Hauptschalter ist etwas kniffelig, doch arbeite ich sehr gern damit.

Rillen gefräst

Die Rillen sind einfach zu fräsen. Nur Anschläge sind notwendig. Ohne geht es zwar auch, doch dnn ist eine Gleichmäßigkeit nicht gewährleistet. Hier habe ich improvisiert. Einfach 2 Holzstücke mit Zwingen befestigt und die Oberfräse ausgerichtet. Vielleicht hätte ich nicht so tief fräsen sollen. So ist es schwieriger die Kanten der Rillen zu glätten.
Fichte kann man nicht „glatt“ fräsen. Fichte ist widerspenstig und unberechenbar. Dafür aber recht billig.

Lamellos setzen

Die Holzverbindungen stelle ich über Lamellos her. Früher hätte ich eher die Festool DF 500 Domino benutzt, doch ehrlich, die Lamellos sind für diesen Einsatz wesentlich besser und günstiger. Ja, ich habe auch die Mafell DDF 40. Diese will/wollte ich verkaufen, doch offenbar besteht kein ernsthaftes Interesse daran. Da ich ja die Domino-Fräse und auch die Lamello Zeta P2 habe, benötige ich die Mafell DDF 40 nicht.

Mafell DDF 40

Runddübel-Verbindung

Die beiden Rahmen habe ich überRunddübel verbunden. Das ist tatsächlich mit der Mafell DDF 40 unkompliziert. Wenn die Stücke genau geschnitten sind, kann man mit den Seitenanschlägen an der DDF 40 sehr gut arbeiten. Hier habe ich die 8×30 Dübel benutzt. Der Nachteil ist, dass ein vorheriges Probestecken mit den Runddübeln sehr schwer ist.

passt

Passprobe

Ohne vorheriges Probestecken geht gar nichts. Wenn erst der Leim aufgetragen ist und dann Verbindungen nicht passen, kann man alles neu machen. Es ist etwas mehr Arbeit, ersparte aber jede Menge davon, wenn es nicht passt. Für Das Probestecken mit Dominos habe ich immer schon Angeschliffene im Schrank um das anschliessende Ausziehen zu erleichtern.

verdeckte Verschraubung

verdeckte Verschraubung

Für die Verbindungen der Rahmen mit den Platten habe ich das „Wolfcraft Undercover Jig Set“ benutzt. Eigentlich hatte ich dieses Set vor langer Zeit für nur einen Einsatz gekauft. Heut benutze ich es öfter. Nicht gerade nach meinem Anspruch auf „Metallfreiheit“, doch sehr hilfreich bei schnellen Projekten. Dieses Set kann ich sehr empfehlen.

Griff fräsen

2 Einlassgriffe hatteich noch und so habe ich diese für den Rahmen benutzt. Mit der Frässchablone habe ich den Einlass gefräst. Die Maße für die Einstellung habe ich mir notiert und so war die Frässchablone schnell eingerichtet.

Einlassgriff
fertig

Schlussarbeiten

Das Lackieren der Teile lasse ich mal weg. Im übrigen nimmt das Lackieren die meiste Zeit des gesamten Projektes ein. Die Rahmen sind befestigt, die Fasen gefräst, die Rundungen angebracht. Deckend muss ich den Rahmen nicht lackieren, So passt der Kamin gut zu den Sideboards.
Der ETW Optiflame® passt exakt in die Öffnung.
Wieder ein kleines Projkt beendet.

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