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Mobilheim neu verkleiden – unfertig

Dies war das erste Haus, welches ich neu verkleidet habe. Ein über 40 Jahre altes Haus, aber noch recht gut im Zustand. Na ja, im Laufe der Jahre wurde die Farbschicht auf dem Holz immer dicker und ein Abschleifen undenkbar. Und wieder Überlackieren unsinnig.
Also wollte die neue Eigentümerin eine neue Verkleidung. Da ich noch gute Verbindungen zu einen Chaletbauer hatte, kam ich auch mehr als preisgünstig an die neue Panele.
Als erstes muss alles Angebaute vom Haus abgebaut werden. Markise, Lampen, Attrappen,… Und dann kommen schon die Latten dran. Dachlatten, ungehobelt, im Abstand van max. 50cm.

lattung

Türen und Fenster müssen komplett mit Latten eingefasst werden, da dort die Panele befestigt werden muss und eine gewisse Abdichtung nach aussen besteht. Zumal auch noch der Rahmen angebracht werden muss.
Dabei können beliebige Stromleitungen verlegt werden. Beim Kabel kein Billig-Gedöns kaufen. Hier waren mehrere Anschlüsse für die Beleuchtung zu verlegen. Hier hätte ich für mich selbst noch mehrere Steckdosen verlegt. Aber jeder hat andere Vorstellungen.

lange Bahnen

Der untere Teil wird längs verkleidet, der Giebel senkrecht. Es sieht halt besser aus und erspart viel Abfall. Die Starterleiste muss absolut parallel zu den Fasebrettern sein. Sonst wird es schief. Dafür ist eine Schlagschnur optimal.
Die langen Bahnen werden zuerst gesetzt, mit dem Ende unter einem Fenster oder einer Tür. So veringert sich die Optik auf die Verbindungen. Alles andere wird zugeschnitten. Das Material lässt sich leicht und gut bearbeiten.

vorne

Die zu bearbeitenden Hausseiten musste ich mir gut aussuchen, denn zum Zeitpunkt des Bauens hatten wir weit über 30 Grad Celsius. Also immer in der Schattenseite arbeiten…
Dadurch, dass ich das komplette Haus allein verkleiden musste, hat es doch etwas länger gedauert. Nachdem ich alle Stellen unterfüttert hatte, an denen Markise und Beleuchtung wieder ihren Platz finden sollten, konnte ich mit der endgültigen Verkleidung weiter machen.

seite

Leider musste ich die Längsschnitte mit der Stichsäge machen. Unsauber. Da muss kurz und weich der Schleifklotz ran.
Der obere Teil war nicht so einfach, denn für jedes Segment musste ich die Leiter rauf und runter. Es war eine Steigleiter; keine Stehleiter. Da schmerzen schnell die Füße. Hab mir gleich danach eine sehr bequeme Leiter gekauft.
Die elektrischen Verbraucher habe ich sofort mit ankommenden Panelen verbaut und getestet. Anschliessend ist es sehr schwer an die Leitungen zu gelangen.

fertig

Die Rahmen habe ich letztendlich nur geschraubt. Nachdem ich hörte, ich sei mit dem „Trinkgeld“ noch zu teuer, habe ich mich daran gemacht alle notwendigen Dinge noch zufriedenstellend zu beenden. Für den „Lohn“ hätte ich in meinem Beruf gerade mal einen Tag arbeiten müssen. Na ja, hat sich erledigt…
Das Haus war fertig verkleidet, doch mit unschönen Ecken. Ach ja, die Dachrinnen hatte ich auch noch gegen Verzinkte ausgetauscht. Plastik ist nicht nur teurer als verzinkte Dachrinnen, sie halten auch nicht lange.

ecken

Ein solches Haus sollte man von „oben nach unten“ erneuern. Damit meine ich zunächst das Dach zu erneuern, Mit Ortgang und vernünftigen Traufenabschlüssen. So hätte man auch den unteren Bereich des Ortganges verkleiden können. Auch wäre es sehr einfach die Satellitenantenne auf dem Dach zu befestigen und die Kabel verdeckt zu verlegen.
Na ja, so habe ich all diese Dinge an unserem Haus verwirklichen können.

Leider musste ich die Längsschnitte mit der Stichsäge machen. Unsauber. Da muss kurz und weich der Schleifklotz ran.

Nach Einbau der jeweiligen Fenster- und Türrahmen hat ein Versiegeler die schmalen Stellen super verschlossen. So ist gewährleistet, dass dort kein Wasser eindringen kann.
Diese Baustelle war für mich sehr wertvoll. Menschlich: nicht mal ein „Danke“ und handwerklich für das Verkleiden unseres Hauses. Dieses ist mir wirklich gut gelungen.

Einige Dinge sollte man beachten:

  • Starterleiste in einer Ebene komplett um das Haus (Schlagschnur)
  • Starterleiste etwas tiefer ansetzen als die vorhandene Panele
  • Latten, je nach Qualität der aufzusetzenden Panele, eng aneinander
  • erst die langen Planken verbauen und Stoß am Fenster oder an der Tür
  • vorher die elektrischen Anschlüsse festlegen und Kabel verlegen
  • Abschlußleisten an den oberen Übergängen. Wespen nisten sich gern dort ein und so wird auch ein schöner optischer Übergang erreicht

Bei Fragen … einfach mal fragen.

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