Pflanzkasten

mein erstes “Möbel”

Nun gut, ein richtiges Möbel ist der Pflanzkasten vielleicht nicht. Aber dieser Kasten hatte nicht nur die Aufgabe Pflanzen aufzunehmen sondern auch die Aufgabe hässliches Wurzelwerk am Boden zu verdecken.
Da hatte ich keine andere Idee. War ja gerade am Anfang. Dabei ist es so einfach Wurzeln zu entfernen…
Mit diesem Pflanzkasten fing alles an. Mit dem Bau habe ich meinen Holzhändler kennen gelernt und anschliessend die Festool Tauchsäge TS 55 gekauft.

Ausrisse

Nein, wegwerfen werde ich den Kasten nicht.
Er erinnert mich an die erste Handkreissäge vom Discounter. Damals gekauft für Euro 30,00. Beim Bau dieses Kastens habe ich die Kreissägen quer durch den Garten geworfen. Absoluter Müll!!
Das Holz, Bangkirai, wollte ich zunächst im Baumarkt kaufen. Ich stand vor den gelagerten Planken, die komplett verbogen waren. 3 Meter für Euro 16,00. Noch vor dem verbogenen Holz stehend rief ich den Holzhändler an und fragte nach Bangkirai-Planken. Dort waren diese Planken erheblich billiger! Also hin und dort gekauft.

nur vorgebohrt

Die Ausrisse sind kaum zu übersehen und die Hobelschläge auch nicht. Ich wusste es ja auch nicht besser.
Die Löcher für die Schrauben habe ich zwar vorgebohrt, aber nicht gesenkt. Auch habe ich falsche Schrauben genommen. Wenigstens Edelstahl.

Doch als er vor mir stand, war ich stolz wie Oskar! Etwas selbst gebaut, das einen Zweck gut erfüllt. Der Pflanzkasten hält nun schon einige Jahre und gestern habe ich ihn neu lasiert.

Viele Menschen denken: “Nehme ich Hartholz, wie Bangkirai, bleibt das Holz immer in Form und verzieht sich nicht”. Nun, das ist falsch. Dieser Pflanzkasten steht jetzt mehrere Jahre drussen in Wind und Wetter. Das Holz selber ist dadurch nicht angegriffen worden, doch haben sich die Planken schon sehr verbogen. Auch viele Risse sind zu sehen. Genau! Holz arbeitet. Die Temperaturunterschiede gehen schon auf die Substanz. Sobald kleine Risse vorhanden sind, kann Wasser eindringen. Im Winter friert dieses und sprengt immer mehr das Holz.
Heute setze ich mehr auf lackiertes Holz im Aussenbereich. Solange die Lackschicht unbeschädigt ist, bleibt auch popelige Fichte in Form und “fault” nicht.

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