Wir haben viel gegrillt…früher.
Erst auf einem selbstgebauten Holzkohlegrill, dann auf Billig-Grillgeräten und später auf einem “Markengerät” BURNY, Gasgrill. Davon war ich sehr enttäuscht. Hatte Emaille-Grillfläche. Ätzend. Das Säubern des Grille hat mich manche Schramme an den hervorstehenden Schrauben und Kanten gekostet.
Dann kam Weber auf den Markt. Habe ich dann einen Kugelgrill davon gekauft, in der Hoffnung bessere Ergebnisse zu erhalten. Nix! Die Steaks waren immer zäh oder nicht gut schmeckend. Rollbraten ging nicht. Pizza ging nicht…

Napoleon-Grill

So habe ich versucht mich auf diversen Foren schlau zu machen. Bspw. auf “grillsportverein.de”.
Ausgeguckt hatte ich den Enders-Grill mit Waschbecken. Sah gut aus und hatte eine sogenannte “Sizzle Zone” für Steaks. War auch nicht so teuer. Doch nachdem ich die Erfahrungen im Forum gelesen hatte und das öfteren der Name Napoleon-Grill fiel, habe ich mir den genauer angesehen. Den Namen Napoleon kannte ich gar nicht als Gasgrill-Hersteller.
Warum nur? Als ich dann nach entsprechenden Gasgrills gesucht habe, fiel mir auch die Klappe runter. Wie kann man nur soviel Geld für einen Grill ausgeben? (wie kann man soviel Geld für Festool ausgeben?)

Die Bewertungen waren eindeutig. Weber kann man dagegen vergessen! Weber ist nur der Name und alle Leute rennen hinterher. Wie ich auch. Gutes Marketing.

zusammengebaut

Also habe ich im Netz nach einem preisgünstigen 500 PRO gesucht. Nichts unter Euro 2.700,00! Ohne große Extras oder Zugaben.
Durch Zufall habe ich in ebay-kleinanzeigen nachgesehen und dort einen Händler mit einem sehr günstigen Angebot gefunden. Neu, aber für die Ausstellung aufgebaut. Volle Garantie, aber selbst abholen. Zusätzlich noch die Havy Duty-Rotesserie und die Abdeckung.
Bin ich also hin und habe den gekauft!

Zu Hause die beiden Seitenteile wieder angeschraubt und gleich den Grill eingebrannt! Alle 4 Brenner an und 40 Minuten laufen lassen. Bei 350 Grad Celsius habe ich dann damit aufgehört. Die Zissle Zone 15 Minuten.
Abends hatten wir Gäste zum ersten Steak-Essen. Na ja, ich hoffte, dass alles gut geht mit den ersten Steaks auf diesem Grill.

Beleuchtung
Bedienfeld

Sieht schon beleuchtet toll aus. Die Bedienknöpfe, wie auch der Innenraum sind beleuchtet. Der Grillrost beeindruckend, wie auch der Heckbrenner.
Also ran und einfach machen!
2 Hüftsteaks und 2 Rumpsteaks auf die Zissle-Zone. Jede Seite 3 Minuten mit schwenken um 90 Grad wegen des Musters.
Ehrlich! Solche Steaks hatte ich noch nie von einem Grill! Einfach Spitze! Die Gäste waren wirklich zufrieden. Die Würstchen und Hamburger waren dabei fast Nebensache. Einzigartig gelungen.

einbrennen

In meinen früheren Grillgeräten waren Temperaturen jenseits 260 Grad undenkbar. Hier habe ich mir den 4 Brennern. OHNE Backburner, spielend 370 Grad ereicht.
Heite gab es das erste Mal Pizza vom Steil aus diesem Grill. Das Ergebnis: wirklich wie in der Pizzeria. Wegen der hohen Temperatur. 4 Minuten fertig.

T-Bone-Steak

Ein T-Bone-Steak hatte wir noch in der Kühlen. Habe ich heute Mittag gemacht. Voller Neigier, wie es gelingen wird.
So macht das Grillen richtig Spaß!

Ja, wir grillen auch im Winter.

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