Air Conditioner Cover

Klimaanlage

Air Conditioner Cover

Das Haus werde ich in Kürze neu verkleiden. Das Holz ist zwar noch nach solanger Zeit Top, doch ich habe keine Lust mehr das Haus alle 2 Jahre neu zu streichen. Ein Haus habe ich bereits verkleidet und so weiß ich, was ich besser machen kann.
Die Klimaanlage werde ich bei der Verkleidung hängen lassen. Der so entstehende Ausschnitt würde wohl nicht gut aussehen. Deshalb habe ich entschlossen einen Schutzkasten für die Klimaanlage zu bauen.
Also ran an Sketchup und erstmal konstruiert.
Gebaut wird der Kasten aus Fichte Glattkantbrettern 19×95 und KVH 60×80 für die Ecken. Lackiert mit OSMO-Landhausfarbe wird dieser Kasten über Jahre halten. Unser Zaun ist seit Jahren ohne Mängel!

Hobeln und Schleifen

Zuerst habe ich die Bretter auf 16mm gehobelt. Die Bilder lasse ich mal weg. So habe ich die Oberflächer ausgeglichen.
Anschliessend habe ich alle Bretter geschliffen um die Farbaufnahme zu gewähleisten. Die ROTEX 125 ist dafür sehr gut.
Ich schleife zuerst, weil ich sonst bei einem späteren Schleifen die Kanten rundschleifen würde.
Dafür benutze ich das Schleifmittel RUBIN von Festool, 100er. Das bekommt man für den halben Festool-Preis bei AW-TOOLS im Netz. Mittlerweile verkauft auch mein Holzhändler für diesen Preis.

Fasen auf der Tischsäge

Um meine Fräser zu schonen habe ich die 45 Grad-Fase auf der Tischsäge angebracht. Den restlichen fehlenden Millimeter fräse ich mit dem großen Fasefräser auf dem Frästisch.
Zu diesem Zweck habe ich mal das Originalblatt von Bosch in die Tischsäge eingebaut. Ehrlich, das war schrecklich! Die Säge kreischte auf Hochturen und das Holz war auf der Tischsäge unruhig. Schnell habe ich wieder das Blatt gegen ein Besseres ausgetauscht. Damit habe ich zwar einen breiteren Schnitt, aber Ruhe und ein saubereres Schnittbild.
Von der Bosch GTS 10 XC Tischsäge bin ich noch immer begeistert.

Fase fräsen

Der große Falzfräser war noch im Frästisch vom Fügen einiger Bretter. Ja, Bretter bis 25mm füge ich auf der Tischfräse. Geht einfach, schnell und sauber.
Bei diesem Falzkof besonders wegen des großen Durchmessers.

Doch für die Fase brauche ich einen Fasefräser und so muss ich diesen wechseln. Den großen Fasefräser habe ich mir für Gehrungen im Schrankbau zugelegt. So sauber wie mit diesem Fräser bekomme ich diese auf der Tischsäge nicht hin.

Der Fräser hat einen Schaft von 12mm. Die Drehzahl ist wesentlich geringer als bei kleineren Fräsern.

Lamellenprofil

Das Profil habe ich mir einfach so ausgedacht. Sieht irgendwie gut aus und ist zweckmäßig. Soll kein Wasser an den Enden haften bleiben.

 Lamellos fräsen

Die Lamellen stehen auf 45 Grad. Diese werde ich mit Lamellos befestigen. Dazu zeichne ich die Abstände an. Geht recht schnell. Wichtig ist ein Abstand der Lamellen zum Rahmen. Da darf sich kein Wasser oder Feuchtigkeit sammeln.

Nach dem Anzeichnen habe ich gleich gefräst. Gleich 3 nebeneinander. Dazu verwende ich die Lamello Zeta P2-Fräse mit normalem 4mm-Fräsblatt. Es gibt keine bessere und universellere Flachdübelfräse als diese.

Allerdings werde ich die Rahmenverbindungen mit der Festool DOMINO DF 500 Q herstellen. Die Außenverbindungen müssen viel aushalten und die DOMINOS 5×30 gelangen tiefer ins Holz.

Test-Zusammenbau

Ja, es ist umständlich. Der Test-Zusammenbau.

Da kann man doch gleich Leimen und dann sieht man doch schon, ob alles passt. Man arbeitet doch sorgfältig.
Von wegen!! Erst beim Testen fielen mir die fehlenden Fräsungen an der Ecke auf. Hätte ich jetzt schon geleimt, wäre mir der Leim ausgehärtet bevor ich die fehlenden Fräsungen angebracht hätte.

Selbst einfache Konstruktionen sollen vor dem Leimen auf Passgenauigkeit getestet werden. Das spart Zeit, denn ein neues Zuschneiden der Stücke dauert wesentlich länger.

 fertige Rohrahmen

Der erste Rahmen ist fertig zugeschnitten und testweise zusammen gebaut. Passt!
Alle Teile sind nun fertig zum Zusammenbau bereit. Vorher allerdings spachtel ich noch Risse und andere Unförmigkeiten und zuletzt, vor dem Zusammenbau, lackiere ich die Teile.

Ohne Dickenhobel kann ich mir das Arbeiten gar nicht mehr vorstellen. Die Flexibilität hat sich damit vervielfacht.

Leimen

Das war ein hartes Stück Arbeit. Das Leimen.
Mann, habe ich innerlich geflucht. 12 Enden zusammen zu stecken beim Leimen ist nicht einfach. Zumal die Teile labberig steckten. Und stundenlang Zeit hatte ich auch nicht.
Aber ehrlich, einmal tief Luft geholt und wieder mict Ruhe und Geduld rangegangen. Da hat es auch funktioniert.
Früher hätte ich das Teil komplett in die Ecke geworfen. Heute jedoch bin ich tatsächlich ruhiger geworden. Nicht zuletzt durch gerade dieses Hobbies.

Festool Schnellpann-Zwingen

Ich hasse diese Teile mittlerweile. Die taugen einfach nichts!!
Wieder knallt die Zwinge bei geringer Belastung auf. Teures Geld für nix! Ich habe bereits eine neue Zwinge im Austausch bekommen, doch auch diese knallt nun auf. Man sieht deutlich, wie die Zähne abgenutzt sind.
Von dierer Art Zwinge kann ich nur abraten. Die 6 Jahre alten Schraubzwingen funktionieren noch immer prima.

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