Mobilheim verkleiden mit Kunststoff – fertig!

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Jetzt mal was ganz anderes…

Was Grobes. Ich werde ein Mobilheim mit Kunststoff-Paneele verkleiden.
Eine gute Freundin hat sich dieses Häuschen gekauft. Von innen ist schon alles renoviert, doch die Aussenhaut ist von der Farbe her rissig. Es müsste neu lackiert werden. Also Abschleifen und neuer Anstrich.
Das ist sehr zeitaufwändig und auch kostenintensiv. Da rechnet sich eine Verkleidung des Hauses mit Kunststoff wirklich.
Zumal das Haus alle 2 Jahre einen neuen Anstrich benötigen würde. Irgendwann macht das keinen Spaß mehr…

nachher

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Unser Haus habe ich komplett mit Meranti eingekleidet und mit einer sehr guten Lasur behandelt. Jetzt, nach 2 Jahren ist die sehr gute Lasur auf der Wetterseite doch farblich nicht mehr so schön. Soll heißen, wieder den Farbtopf raus und streichen.
Dazu habe ich auch keine Lust mehr. Deshalb wird unser Haus als nächstes drankommen.

nachher

Grundätzlich ist es nicht allzu schwierig ein Haus mit Kunststoff zu verkleiden. Doch meist ziehen sich noch andere Arbeiten hinterher.D achkasten, Dachrinne, Elekrtoanschlüsse vorher verlegen,…

Das alles muss geplant sein. Nict nur vom Ablauf her sondern auch finanziell. Dachrinne aus Kunststoff? Nee. Wenn, dann sollte dies aus Kupfer sein. Ist eine Arbeit. Kostet allerdings auch knappe Euro 1.000,00 extra.
Wie auch immer. Anfangen muss man…

Wie ist eigentlich der Anfang?

Zunächst werden wir alles an den Hauswänden abbauen. Fensterläden sowieso.
Anschliessend werden Laten 18×35, gehobelt, im Abstand von maximal 40cm nebeneinander senkrecht an die Hauswände verschraubt. Das Dreieck in Dachhöhe wird senkrecht verschalt. Nicht so einfach, doch es sieht gut aus…

Der Anfang ist gemacht.
200 Meter Latten 18×35 sind bereits verlegt. Vorher Komplettabbau aller am Haus befestigten Dinge, wie Sonnenblenden, Laden und Kloben, Lampen…

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Nach dem Anbringen der Starterleise haben wir zunächst die größten Flächen mit den kompltten 6 Meter Länge der Planken abgedeckt. So vermeide ich viele Reste.
Stoßkanten habe ich so wenig wie möglich eingebaut. Wenn, dann an den Fenstern und nicht alternativ über die gesamte Höhe. Das sieht nicht gut aus.

Das „Fortex“ lässt sich als Material ausgezeichnet verarbeiten. Nicht so wie das einfache Plastik, das man günstig kaufen kann.

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Heute habe ich die nicht gelieferten Stoßkanten beim Lieferanten abholen müssen. Ohne gings nicht weiter. Ausserdem habe ich die Befestigungsplatten für die Außenlampen installiert. Diese habe ich gebohrt und die Elektroleitung nach aussen geführt. Das uralte Kabel auf der Gartenseite habe ich ausgewechselt. Kaum zu glauben wie damals die Kabelverbinder aussahen.
Zusätzlich ist noch ein Kabel auf die Rückseite geführt. Dort wird ein Halogenstrahler von Steinel installiert. Das Teil ist genial. Mit Bewegungsmelder. Exakt einstellbar.

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Das Arbeiten heute was ätzend!
Nur in der Sonne bei über 40 Grad Celsius. Aber Schwamm drüber (hätte ich gern gehabt).

Die Vorderseite, wie die Rückseite sind fertig beplankt. Ausserdem habe ich am Abend noch die neue Lampe an der Tür angebaut. Auch von Steinel! Funktioniert prima mit dem Bewegungsmelder. Die Rückwand ist so gut wie fertig. Allerdings nur der untere Teil. Es müssen ja noch die Winkel und die Senkrechten drauf. Morgen früh geht es weiter…

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Alle Arbeiten im unteren Teil sind erledigt. Morgen geht es an den oberen Teil; den Senkrechten!

Ja, heute habe ich die Senkrechten verarbeitet.
Die Hitze ist unerträglich. Und immer in der prallen Sonne…

Wie auch immer, die Gartenseite ist fertig.
Die Rückseite habe ic so vorbereitet, dass alle Latten wieder angebracht sind. Auch die Eckprofile sind dran.

Morgen kommt der Rest dran. Die Senkrechten auf der Rückseite…

Das Haus ist jetzt fertig verkleidet!

Jetzt geht es an die Rahmenerweiterungen für die Fenster und Türen. Dazu mache ich einen neuen Post auf.

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